Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 08.06.2018


Sommer 2018

Warnung vor Spesenfallen mit Plastikgeld im Urlaub

Wer im Urlaub die Kredit- oder Bankomatkarte zückt, kann vor allem in Nicht-Euroländern eine teure Überraschung erleben, warnt die AK.

© iStockphotoDer Einsatz von Plastikkarten kann besonders in Nicht-Euroländern mit Spesen verbunden sein.Foto: iStock



Wien – Wer im Urlaub mit Kreditkarte oder Bankomatkarte Geld abhebt, muss mit Spesen rechnen. In Nicht-Euroländern fallen immer Spesen an, aber auch im Euro­raum können Spesen verrechnet werden, etwa beim Abheben mit der Kreditkarte, warnt die AK. Zudem können bei Plastikkarten – je nach Kontomodell – Buchungszeilenkosten anfallen, so die AK, die die Anbieter American Express, Card Complete (Visa, Mastercard), Diners Club und ­PayLife getestet hat. Fazit:

Die AK rät zu prüfen, welche Leistungen bei der Kreditkarte enthalten sind. Zudem sollte man bei Kreditkartenfirmen nachfragen, welche Spesen bei Umsätzen in Fremdwährungen anfallen können. Bei strittigen Umsätzen auf der Monatsabrechnung solle sofort die Kreditkartenfirma informiert werden.

Mit Bankomatkarte könnten Reisende weltweit an mit Maestro- oder Vpay-Logo versehenen Geldautomaten oder Kassen Geld abheben oder bezahlen, so die AK weiter. Bei Reisen außerhalb des Euroraums kann die Karte gesperrt sein. Die Sperre – GeoControl genannt – muss man vor der Abreise von der Bank deaktivieren lassen. (mas)