Letztes Update am Do, 07.03.2019 09:17

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Telekommunikation

Mobilfunkfrequenzen für 188 Millionen Euro versteigert

Die heurige Versteigerung wurde von der Regierung mit nur 50 Millionen Euro budgetiert. Eine weitere Versteigerung soll noch 350 Millionen Euro bringen.

Die nächste Mobilfunkgeneration verspricht mehr Bandbreite und eine viel kürzere Latenzzeit (Verzögerung zwischen Sender und Empfänger).

© iStockphotoDie nächste Mobilfunkgeneration verspricht mehr Bandbreite und eine viel kürzere Latenzzeit (Verzögerung zwischen Sender und Empfänger).



Wien – Die Versteigerung von Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G brachte dem Staat rund 188 Mio. Euro ein. A1 (Telekom Austria) gab 64 Mio. Euro aus, T-Mobile 57 Mio. Euro und Drei (Hutchison) 52 Mio. Euro. Das gab die zuständige Behörde am Donnerstag bei einer Pressekonferenz bekannt.

Weitere Bieter waren Mass Response (1,8 Mio. Euro), Liwest (5,3 Mio. Euro), Salzburg AG (4,4 Mio. Euro) und Holding Graz (3,0 Mio. Euro).

Weitere 350 Millionen eingeplant

Die Auktion fiel für die Branche damit deutlich günstiger aus als jene für die Vorgängertechnologie LTE (4G) im Jahr 2013. Für die Lizenzen gaben die Mobilfunker damals mehr als zwei Mrd. Euro aus.

Die heurige Versteigerung stand jedoch nur 50 Mio. Euro im Budget der Regierung. Aus der Versteigerung weiterer Frequenzen im Jahr 2020 sollen laut Budget weitere 350 Mio. Euro in den Staatshaushalt fließen. (APA)