Letztes Update am Mi, 17.04.2019 12:41

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Inflation

Inflation in Österreich im März weiter deutlich höher als in Eurozone

Wohnen, Wasser und Energie wurden um Prozent teurer. Sprit kostete im Vormonat sogar 5,2 Prozent mehr. Teuerung in Eurozone liegt weiter unter der in Österreich

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Wien – Verteuerungen bei Treibstoffen, aber auch bei Bekleidungsartikeln, haben die Inflationsrate in Österreich im März auf 1,8 Prozent hochgetrieben. Im Februar hatte die Inflation mit 1,5 Prozent den niedrigsten Wert seit Ende 2016 erreicht. Wichtigste Preistreiber im März blieben laut Statistik Austria die Ausgaben für Wohnung, Wasser und Energie sowie für Restaurants und Hotels.

Im Schnitt kamen die Ausgaben für Wohnung, Wasser, Energie im März um 3,0 Prozent teurer als ein Jahr davor. Haushaltsenergie kostete um 4,3 Prozent mehr, Treibstoffe sogar um 5,2 Prozent mehr. Für Restaurants und Hotels musste im Schnitt um 2,8 Prozent tiefer ins Geldbörsel gegriffen werden. Der typische tägliche Einkauf (Mikrowarenkorb) kostete Verbraucher im Jahresabstand um 0,2 Prozent mehr, der wöchentliche Einkauf (Miniwarenkorb) verteuerte sich um 2,2 Prozent.

Österreich über EU-Schnitt

Die Inflationsrate im Euroraum verharrt unter der Zielmarke der Europäischen Zentralbank von knapp zwei Prozent. Im März sank sie sogar leicht auf 1,4 Prozent, nach 1,5 Prozent im Februar, wie die Europäische Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch mitteilte und damit eine erste Schätzung bestätigte.

Damit ist die Teuerung in der Eurozone weiter niedriger als in Österreich, wo der harmonisierte Verbraucherpreis (HVPI) im März bei 1,7 Prozent lag.

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Die Preise für unverarbeitete Lebensmittel zogen in der Eurozone zum Vorjahr lediglich um 1,1 Prozent an. Im Februar war das Plus noch bei 2,9 Prozent gelegen. Energie verteuerte sich dagegen im März wieder etwas stärker. Der Preisanstieg lag hier bei 5,3 Prozent, nach 3,6 Prozent im Februar. (APA, Reuters)

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