Letztes Update am So, 12.05.2019 10:33

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Österreich

Muttertag: Handel erwartet wieder 186 Millionen Euro Umsatz

Über 60 Prozent der Österreicher wollen am Sonntag ihre Mütter, Schwiegermütter, Großmütter oder Ehefrauen und Partnerinnen mit einem Präsent würdigen.

. Für den Blumenfachhandel ist der Muttertag neben dem 'Valentinstag der umsatzstärkste Tag des Jahres.

© APA/AFP/ANP/KOEN VAN WEEL. Für den Blumenfachhandel ist der Muttertag neben dem 'Valentinstag der umsatzstärkste Tag des Jahres.



Wien – Einen Tag im Jahr stehen Mütter im Mittelpunkt. Die Werbung dafür ist allgegenwärtig und das aus gutem Grund. Für den Handel ist es nach Weihnachten und Ostern der „Umsatzbringer Nummer drei“, schreibt Bundesspartenobmann Peter Buchmüller in einer Aussendung. Wie in den vergangenen Jahren erhofft sich der Handel einen Umsatz von rund 186 Millionen Euro mit Muttertagsgeschenken.

Über 60 Prozent der Österreicher wollen am Sonntag ihre Mütter, Schwiegermütter, Großmütter oder Ehefrauen und Partnerinnen mit einem Präsent würdigen – in Wien ist es etwa jeder Zweite, wobei Männer häufiger schenken als Frauen. Besonders kreativ muss Mann dabei nicht sein: Laut Umfrage in Wien sind Blumen das häufigste Muttertaggeschenk (73 Prozent), gefolgt von Pralinen bzw. Süßigkeiten (19 Prozent) und Accessoires bzw. Schmuck (10 Prozent). Aber auch selber Gekochtes, Gutscheine, Parfum stehen auf der Geschenkeliste. Für den Blumenfachhandel ist der Muttertag neben dem ‚Valentinstag der umsatzstärkste Tag des Jahres.

Wer schenkt, gibt im Schnitt 44 bis 45 Euro aus. Alleine in Wien bringt das dem Handel 41 Millionen Euro Zusatzumsatz, wobei die Älteren im Schnitt mehr Geld ausgeben als die Jüngeren. Die im Auftrag der Wiener Wirtschaftskammer von SOZAB befragten 500 Wiener wollen überwiegend (93 Prozent) im stationären Handel einkaufen, und zwar meist erst diese Woche. Der Muttertag ist „der wichtigste Umsatzimpuls im Monat Mai“, so Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien. (APA)