Letztes Update am Mo, 24.06.2019 09:57

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Reisen

Urlaub für Österreicher in der Türkei und in Bulgarien am günstigsten

Für 100 in Österreich verdiente Euro bekommt man in der Türkei und in Bulgarien Waren oder Dienstleistungen um 231 bzw. 213 Euro. Auch Kroatien, Portugal, Griechenland und Spanien sind verhältnismäßig preiswert.

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© TT/Thomas Böhm(Symbolfoto)



Wien – Im Osten von Europa und in den klassischen mediterranen Urlaubsdestinationen urlauben die Österreicher am günstigsten. Zu diesem Ergebnis kommt die Statistik Austria bei ihrer Urlaubseuro-Berechnung (Stand Mai 2019) vom Montag. Für 100 in Österreich verdiente Euro bekommt man demnach in der Türkei und in Bulgarien Waren oder Dienstleistungen um 231 bzw. 213 Euro und damit mit Abstand am meisten.

In weiteren typischen Sommerdestinationen der Österreicher gibt es in Kroatien (159 Euro), Portugal (133 Euro), Griechenland (131 Euro) sowie Spanien (126 Euro) und Italien (110 Euro) die verhältnismäßig preiswertesten Ferien. Mehr für seinen Austro-Euro bekommt man auch in Rumänien (191 Euro), Ungarn (169 Euro), Tschechien (166 Euro), Polen (159 Euro) und der Slowakei (142 Euro). In Slowenien beträgt der Kaufkraftvorteil immerhin noch rund ein Viertel (124 Euro), in Zypern knapp ein Fünftel (118 Eu

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Nur geringe Veränderungen

Mit Abstand die teuersten Ferien gibt es weiterhin in den Hochpreisländern Schweiz (73 Euro), Dänemark (78 Euro) und Schweden (88 Euro). Auch in Australien (89 Euro), Irland (91 Euro), den USA (93 Euro), den Niederlanden (95 Euro), Japan und Frankreich (je 97 Euro) gibt es etwas weniger fürs gleiche Geld als zu Hause. Gleich viel wie daheim gibt es in Deutschland.

Die Veränderungen zum Vorjahr sind laut Statistik Austria größtenteils sehr gering ausgefallen. Ausnahme ist die Türkei. Diese verzeichnete mit einer Inflationsrate von rund 19 Prozent im Jahresabstand einen starken Anstieg der Verbraucherpreise, während die türkische Lira gleichzeitig massiv an Wert verlor (rund 29 Prozent). Der Euro hat gegenüber anderen Währungen im Jahresabstand auch etwas nachgegeben. So kommt es zu einem höheren Preisniveau in Überseedestinationen. Für USA-Reisende bietet sich mit einem Gegenwert von 93 Euro (Mai 2018: 99 Euro) ein Kaufkraftverlust, weil der Euro gegenüber dem Dollar über 5 Prozent an Wert verloren hat. (APA)