Letztes Update am Do, 27.06.2019 09:14

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Kryptowährung

Bitcoin steigt auf fast 14.000 Dollar – und fällt dann stark zurück

Der Kurs der Kryptowährung ist bis Mitternacht bis auf 13.880 US-Dollar gestiegen, bevor er innerhalb von kurzer Zeit um 2000 Dollar nachgab.

(Symbolfoto)

© AFP(Symbolfoto)



Frankfurt – Der Bitcoin bleibt sich und seinen Kursschwankungen treu: Nachdem der Bitcoin am späten Mittwochabend seinen Höhenflug zunächst fortgesetzt hatte, fiel er Donnerstagfrüh deutlich zurück. Zunächst stieg der Kurs bis Mitternacht bis auf 13.880 US-Dollar (12.216 Euro), bevor er wie ein Stein um 2000 Dollar nachgab. Donnerstagfrüh kostete ein Bitcoin auf der Handelsplattform Bitstamp mit 12.187 Dollar wieder etwas mehr.

Für Kurskapriolen ist die älteste und bekannteste Digitalwährung bekannt, was sie in den Augen von Kritikern als Zahlungsmittel weitgehend disqualifiziert. In den vergangenen Wochen ist der Bitcoinkurs jedoch stark und recht stetig gestiegen. Seit Jahresbeginn belaufen sich die Kursgewinne auf rund 250 Prozent. Das erinnert an den massiven Höhenflug aus dem Jahr 2017, dem jedoch ein heftiger Absturz im Jahr darauf folgte.

Zuletzt profitierten der Bitcoin und andere Kryptowährungen vor allem durch die Ankündigung von Facebook und weiteren Unternehmen, eine globale Digitalwährung namens Libra schaffen zu wollen. Darüber hinaus nennen Marktbeobachter weitere Gründe für den Höhenflug, darunter die Aussicht auf eine lockerere Geldpolitik großer Notenbanken. Das Argument lautet, ähnlich wie beim Goldpreis, dass zinslose Anlagen bei fallenden Zinsen attraktiver würden. (APA, dpa)


Mehr Artikel aus dieser Kategorie

SymbolfotoWirtschaftswachstum
Wirtschaftswachstum

Weltwirtschaft wächst langsamer, IWF senkt Prognose erneut

Der IWF senkte seine Vorhersage heuer bereits zum dritten Mal leicht senken. Im April hatte der Fonds noch ein Wachstum von 3,3 Prozent vorausgesagt.

nur vier Modelle ließen sich nicht knacken. Konsumentenschutz
Konsumentenschutz

ÖAMTC: „Keyless-Go“-Schließsysteme nach wie vor viel zu leicht zu knacken

Der ÖAMTC hat die sogenannten „Keyless-Go“-Schließsysteme von 273 Autos untersucht. Der Automobilclub beklagt, dass die Hersteller die bekannten Sicherheitsl ...

(Symbolfoto)Konjunktur
Konjunktur

Konjunkturschwäche und Zollstreit verhageln deutschen Firmen die Bilanz

Brexit, Handelskonflikte und Sanktionen beeinträchtigen zunehmend die Geschäfte. Vor allem die Metallindustrie und Auto- und Maschinenbauer sind vom Konjunkt ...

Anders als die Kenn­zeichnung vieler Produkte verspricht, sind die Bambusbecher nicht recycel­bar.Konsumentenschutz
Konsumentenschutz

Stiftung Warentest: „Finger weg von Bambusbechern“

Die meisten Produkte seien schadstoffbelastet oder von geringem ökologischen Nutzen. Stiftungwarentest beklagt zudem falsche Werbeversprechen.

SymbolfotoGeldpolitik
Geldpolitik

EZB: Firmen kamen im Frühjahr etwas schwerer an Kredite

Die Geldhäuser haben auf Grund der sich eintrübenden Konjunktur die Standards für Firmendarlehen verschärft. Bei Verbraucherdarlehen wird wieder mit einer Lo ...

Weitere Artikel aus der Kategorie »