Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 20.08.2019


Markt

Kooperation bei ARGE Heumilch: Auf die Schweiz folgt Deutschland

Karl Neuhofer (l., Heumilch Österreich), Christiane Mösl (M., Heumilch Österreich) und Markus Fischer (r., Heumilch Deutschland).

© ARGE HeumilchKarl Neuhofer (l., Heumilch Österreich), Christiane Mösl (M., Heumilch Österreich) und Markus Fischer (r., Heumilch Deutschland).



Die ARGE Heumilch setzt ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Alpenbogen fort. Auf die Schweiz folgt nun Deutschland als Kooperationspartner. Vertreter der ARGE Heumilch Österreich und der ARGE Heumilch Deutschland unterschrieben einen Kooperationsvertrag. „Künftig treten wir am deutschen Markt mit gebündelten Kräften unter einem gemeinsamen Dach auf", erklären Karl Neuhofer, Obmann der ARGE Heumilch Österreich, und Markus Fischer, Vorsitzender der ARGE Heumilch Deutschland. „So können wir die Bekanntheit von Heumilch und ihren Vorteilen weiter steigern und unsere Produkte weiterhin klar positionieren." In Österreich liegt der Heumilchanteil an der Gesamtproduktion bei 15 Prozent, in Europa bei lediglich drei Prozent.

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Bei der Heuwirtschaft handle es sich um die ursprünglichste Form der Milcherzeugung. Die Kühe werden im Sommer mit Gräsern und Kräutern und im Winter mit Heu gefüttert. Als Ergänzung bekommen sie mineralstoffreichen Getreideschrot. Gärfutter wie Silage ist strengstens verboten. Durch diese Bewirtschaftung leisten Heumilchbauern einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt und tragen maßgeblich zur Schonung wertvoller Ressourcen bei, heißt es von den Bauern. Gearbeitet wird nach einem strengen Regulativ. (TT)




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