Letztes Update am Di, 20.08.2019 10:41

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Deutschland

USA im ersten Halbjahr erneut größter Exportkunde Deutschlands

Damit zeichnet sich ab, dass die USA das vierte Jahr in Folge der wichtigste Abnehmer von Waren „Made in Germany“ bleiben. Grund dafür dürfe die gute US-Konjunktur sein.

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Berlin – Die USA sind im ersten Halbjahr der wichtigste deutsche Exportkunde geblieben, während China seine Stellung als größter Warenlieferant hielt. Die deutschen Ausfuhren in die weltgrößte Volkswirtschaft wuchsen in den ersten sechs Monaten um 4,3 Prozent auf 58,3 Milliarden Euro, wie aus vorläufigen Berechnungen des deutschen Statistischen Bundesamtes hervorgeht.

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Auf Platz zwei folgt Frankreich mit einem Plus von 1,5 Prozent auf 55 Milliarden Euro, gefolgt von China mit einem Zuwachs von 4,1 Prozent auf 47,2 Milliarden Euro.

Gute US-Konjunktur

Damit zeichnet sich ab, dass die USA das vierte Jahr in Folge der wichtigste Abnehmer von Waren „Made in Germany“ bleiben. Grund dafür dürfe die gute US-Konjunktur sein: Die Vereinigten Staaten wachsen derzeit schneller als andere wichtige Industriestaaten. Bis 2015 war Frankreich für mehr als sechs Jahrzehnte der größte deutsche Kunde.

Die meisten Waren bezog Deutschland im ersten Halbjahr erneut aus China. Von dort wurden Güter im Wert von fast 52 Milliarden Euro eingekauft, ein Zuwachs von vier Prozent zum Vorjahreszeitraum. Auf dem zweiten Platz folgen die Niederlande mit 50,7 Milliarden Euro (plus 4,6 Prozent) und die USA mit 34,8 Milliarden Euro (plus 9,0 Prozent). Der von US-Präsident Donald Trump vielfach kritisierte deutsche Exportüberschuss im Handel mit den Vereinigten Staaten verringerte sich in der ersten Jahreshälfte wegen der stark steigende Importe um rund zwei Prozent auf 23,5 Milliarden Euro. (APA, Reuters)