Letztes Update am Fr, 06.09.2019 12:32

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wirtschaftswachstum

Eurozone: Wachstum schwächte sich im zweiten Quartal wie erwartet ab

In Deutschland schrumpfte die Wirtschaft gegenüber dem Vorquartal sogar um 0,1 Prozent. Österreichs Wirtschaftsleistung wuchs gegenüber dem ersten Quartal um 0,2 Prozent.

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Luxemburg – In der Eurozone hat sich das Wirtschaftswachstum im Frühjahr wie erwartet abgeschwächt. Im zweiten Quartal sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg laut einer dritten Schätzung mit.

Die Statistiker bestätigten damit wie von Ökonomen erwartet eine vorherige Schätzung von Mitte August. Im ersten Quartal hatte die Wirtschaftsleistung noch um 0,4 Prozent zugelegt.

Deutschland mit Minus

In Deutschland, der größten Volkswirtschaft der Eurozone, ist die Wirtschaftsleistung sogar um 0,1 Prozent geschrumpft. In Italien stagnierte die Wirtschaft. In Frankreich, der zweitgrößten Volkswirtschaft, legte das BIP um 0,3 Prozent zu. Österreichs Wirtschaftsleistung war im zweiten Quartal um 0,2 Prozent größer als im Vorquartal. Im ersten Quartal hatte es noch ein Wachstum von 0,4 Prozent gegeben.

Das stärkste Wachstum in der Eurozone erzielten Griechenland, Litauen und Zypern, wo die Wirtschaftsleistung jeweils um 0,8 Prozent stieg.

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Gegenüber dem Vorjahresquartal wuchs die Wirtschaft der 19 Euroländer um revidierte 1,2 Prozent. In der vorherigen Schätzung war noch ein Wachstum von 1,1 Prozent ermittelt worden.