Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 21.11.2019


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Apotheker schlagen Alarm: Nachtdienste könnten gestrichen werden

Der Österreichische Apothekerverband will wieder mehr verdienen. Sonst könnten Apotheken künftig in der Nacht geschlossen bleiben.

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© Getty Images



Von Verena Langegger

Innsbruck – Jürgen Rehak, Präsident des Österreichischen Apothekerverbandes, schlägt Alarm. „In den vergangenen 15 Jahren haben wir unseren Hauptbereich, die Medikamentenversorgung der Patienten, verloren.“ Durch die Kürzungen der Margen auf teure Medikamente habe die Sozialversicherung regelrecht in den Markt eingegriffen. Das System stimme nicht mehr, kritisiert Rehak, gerade für kleinere Apotheken werde die wirtschaftliche Lage immer schwieriger. Die Apothekenvergütung liege weit unter dem Verbraucherpreisindex. Es müsste wieder höhere Margen geben.

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