Letztes Update am Mi, 04.12.2019 14:05

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Ackerbau

Durchschnittliche Gemüseernte: Mehr Salat, weniger Kraut geerntet

Trockenheit und starker Schädlingsbefall bremsten den Zwiebelanbau. Salat wurde 46.800 Tonnen geerntet, die Menge lag damit um sechs Prozent über dem Fünfjahresdurchschnitt

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© Tiroler Tageszeitung / Thomas B?Symbolfoto



Wien – Die Feld- und Gartenbaugemüse-Ernte ist in Österreich heuer durchschnittlich ausgefallen. Die Menge lag mit 611.500 Tonnen um 1 Prozent über dem Fünfjahresdurchschnitt, teilte die Statistik Austria am Mittwoch mit. Im Vergleich zur unterdurchschnittlichen Ernte 2018 wurde trotz des kühlen Mai-Wetters und trockenen Sommers ein Mengenplus von 9 Prozent verzeichnet.

Die Zwiebelproduktion - für knapp ein Viertel der gesamten Gemüseproduktion verantwortlich - sei mit 141.600 Tonnen aufgrund von Trockenheit und starken Schädlingsbefällen bereits das dritte Jahr in Folge auf niedrigem Niveau geblieben, so die Statistiker. Aufgrund einer größeren Anbaufläche lag die Zwiebelernte um 7 Prozent über 2018, jedoch um 13 Prozent unter dem Fünfjahresdurchschnitt. Auch bei Kraut gab es aufgrund von Schädlingen nur eine unterdurchschnittliche Erntemenge von 36.300 Tonnen (-15 Prozent zum Fünfjahresmittel).

Salat wurde 46.800 Tonnen geerntet, die Menge lag damit um 6 Prozent über dem Fünfjahresdurchschnitt. Die Tomatenproduktion stagnierte auf Vorjahresniveau und lag mit 58.300 Tonnen um 4 Prozent über dem Fünfjahresmittel. (APA)

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