Letztes Update am Do, 10.07.2014 15:18

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Studie

Luanda und N‘Djamena teuerste Städte für Ausländer

Für die Studie verglich Mercer in 211 Großstädten mehr als 200 Produkte und Dienstleistungen, darunter die Kosten für Miete, Lebensmittel, Kleidung und Freizeitangebote. Wien liegt auf Rang 32 nach Platz 48 im Jahr 2013.



Wien – Die afrikanischen Hauptstädte Luanda und N‘Djamena sind einer Untersuchung zufolge für Ausländer die teuersten Städte weltweit. Die Hauptstädte Angolas und des Tschad landeten in einem am Donnerstag vom Beratungsunternehmen Mercer veröffentlichten Ranking zu den Lebenshaltungskosten für ins Ausland Entsendete auf Platz eins und zwei. An dritter Stelle kommt Hongkong, es folgen Singapur und Zürich.

Auf den folgenden Plätzen folgen Genf, Tokio, Bern, Moskau und Shanghai. Teuerste deutsche Stadt ist demnach München auf Platz 55 vor Frankfurt am Main auf Platz 59. Wien liegt deutlich vor den beiden deutschen Städten auf Rang 32 nach Platz 48 im Jahr 2013.

Für die Studie verglich Mercer in 211 Großstädten mehr als 200 Produkte und Dienstleistungen, darunter die Kosten für Miete, Lebensmittel, Kleidung und Freizeitangebote. Als Maßstab wird New York genommen, eingerechnet werden auch die Auswirkungen des Wechselkurses im Vergleich zum US-Dollar. Angestellt wird der Vergleich für Unternehmen und Regierungen, die Mitarbeiter ins Ausland entsenden.

„Während Luanda und N‘Djamena relativ wenig kostspielige Städte sind, sind sie für aus dem Ausland Entsendete sehr teuer, denn die meisten Konsumgüter sind importiert“, erklärte Ed Hannibal von Mercer. „Außerdem kann es sehr schwierig und auch teuer sein, eine sichere Unterkunft zu finden, die westlichen Normen entspricht.“ (APA/AFP)