Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 09.12.2015


Standort Tirol

Million Gäste für Sommer angepeilt

Der TVB Wilder Kaiser hat einen neuen, alten Vorstand gewählt. Bis 2020 möchte man die Sommer-Nächtigungen auf eine Million steigern.

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© Eberharter



Ellmau — „Vor einigen Jahren wäre so eine Wahl nicht möglich gewesen", erklärte Ellmaus BM Klaus Manzl erleichtert angesichts der unspektakulären Wahl des Vorstandes und Aufsichtsrats des TVB Wilder Kaiser am Montagabend in Scheffau. Jede Stimmgruppe brachte nur einen Wahlvorschlag ein und so gilt dieser, nach dem neuen Wahlgesetz in den Tourismusverbänden, automatisch als angenommen.

Vorstand bleibt Hans Adelsberger, Stellvertreter Klaus Exenberger. Neu im Vorstand sind Alexander Edinger und als kooptierter Vorstand Manfred Hautz. Aufsichtsratsvorsitzender bleibt Walter Eisenmann, neuer Stellvertreter ist Hannes Winkler.

Geschäftsführer Lukas Krösslhuber ließ die letzten fünf Jahre Revue passieren und erklärte, Ziel bis 2020 sei es, die Nächtigungen von 800.000 im Sommer und 960.000 im Winter (Stand 2012) auf eine Million zu steigern. Dazu sollten Serviceeinrichtungen für den Gast beitragen, so wie der „Kaiserjet", den man 2006 mit einem Bus gestartet hat und für den ab 2016 vier Busse im Einsatz sind. Seit 2013 wird auch ein Bahnhofsshuttle nach Kufstein angeboten und ab der kommenden Saison wird es eine Kooperation mit der Deutschen Bahn geben. Die Serie „Bergdoktor" ist ein Glücksfall für die Region und trägt deutlich zur Steigerung der Gästezahlen bei. Im Bereich der direkten Buchungen liegt der TVB derzeit bei fünf Prozent aller Ankünfte, dies will man bis 2020 verdoppeln.

Eine Ehrung von Seiten der Tourismusabteilung des Landes gab es für jene Mitglieder, die sich jahrelang für die Belange des Tourismus eingesetzt haben. Es sind dies: Johann Haselsberger, 47 Jahre, Gerhard Told, 39 Jahre, Friedrich Fuchs, 35 Jahre, Johann Ager, 32 Jahre, Walter Eisenmann, 25 Jahre, und Georg Hofer, 15 Jahre. Ebenso geehrt wurden die Mitarbeiter Peter Moser für 35 Jahre und Marina Oberleitner für 25 Jahre Tätigkeit. (be)