Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 14.10.2016


Bezirk Kitzbühel

Weitwanderweg beschert

der Region Nächtigungen

Die KAT-Walk-Saison ist beendet und die Tourismusverbände ziehen wieder eine positive Bilanz. Das Angebot wird immer stärker genützt.

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© Harald Angerer



Von Harald Angerer

Kirchberg, Hopfgarten, St. Ulrich a. P. – Herbstzeit ist Wanderzeit – das gilt aber nicht für das Weitwandern. Beim KAT-Walk ist bereits Schluss und die Touristiker ziehen auch im dritten Jahr eine sehr positive Bilanz. Der KAT-Walk ist der Weitwanderweg durch die Kitzbüheler Alpen, dabei sind 106 Kilometer und 6350 Höhenmeter an insgesamt sechs Tagen zu bewältigen. Dazwischen wird an den jeweiligen Etappenzielen genächtigt.

„Wir hatten nun die Abschlusssitzung mit unseren Partnerbetrieben und die Bilanz fällt auch heuer wieder sehr gut aus“, berichtet Max Salcher, Geschäftsführer des TVB Brixental. Der KAT Walk führt von Hopfgarten ausgehend über die Kelchsau, Westendorf, Aschau, Kitzbühel und St. Johann i. T. bis nach St. Ulrich oder auch in die entgegengesetzte Richtung. Gebucht wird über die Tourismusverbände, diese buchen dann die Unterkünfte und den Gepäcktransport. Insgesamt verzeichneten die TVB 352 Buchungen, das entspricht 840 Wanderen. Dabei teilen sich diese Buchungen noch auf den klassischen KAT-Walk und die heuer neue KAT-Walk-Kompakt-Variante mit fünf Etappen, 76 Kilometern und 4950 Höhenmetern. Die kurze Variante haben etwa 250 Wanderer gewählt.

Der Großteil der Wanderer kommt aus Deutschland, wie Salcher berichtet, auf die nördlichen Nachbarn entfallen 201 Buchungen, an zweiter Stelle der Nationen liegt überraschenderweise nicht Österreich, sondern mit 46 Buchungen Dänemark, gefolgt von den Niederländern mit 39 Buchungen – erst dann kommt Österreich mit 32 Buchungen. Es gebe noch Luft nach oben. „Nächstes Jahr knacken wir sicher die 1000er-Marke. Bisher hatten wir jedes Jahr über 35 Prozent Steigerung jährlich“, erklärt Salcher.

Für kommendes Jahr soll es keine Neuerungen geben. „Wir werden aber an der Qualität weiterarbeiten, wie zum Beispiel an einer aktuellen Infomöglichkeit für die Wanderer“, schildert Salcher. Denn nicht nur die Bilanz der Touristiker fällt positiv aus, auch jene der Wanderer. Alle Teilnehmer bekommen nach dem KAT Walk einen Fragebogen. „Dabei gab es extrem viel Lob und nur wenig Kritik und auch diese betrifft Kleinigkeiten, die wir laufend anpassen“, sagt Salcher.

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Noch nicht zufrieden ist man mit dem heuer gestarteten Weit-Radweg von Mariastein nach Fieberbrunn. „Hier konnten wir heuer viele Erfahrungen sammeln und passen das Produkt dementsprechend an. So hat sich gezeigt, dass nicht nur Mountainbiker das Angebot nutzen wollen“, sagt Salcher. Mit dem neuen Namen „KitzAlpBike“ passt man sich dem „KitzAlpTrail“ (KAT) an.