Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 06.06.2017


Exklusiv

Freizeitwohnsitze sind immer öfter Kapitalanlagen

Bürger anderer EU-Länder haben 1300 Immobilien erworben: Experten im Land schlagen Alarm und fordern Debatte über Kapitalverkehrsfreiheit.

Kitzbühel bleibt ein Hotspot bei den Freizeitwohnsitzen: 7300 Wohneinheiten gibt es in der Gamsstadt, aber nur 54 Prozent werden als Hauptwohnsitze genützt.

© HotterKitzbühel bleibt ein Hotspot bei den Freizeitwohnsitzen: 7300 Wohneinheiten gibt es in der Gamsstadt, aber nur 54 Prozent werden als Hauptwohnsitze genützt.



Von Peter Nindler

Innsbruck – 2007 hat ein US-Amerikaner in Kitzbühel ein Doppelhaus mit zwei Chalets um 735.000 Euro gekauft. Damit das möglich war (Ausländergrundverkehr), gründete er eine österreichische Gesellschaft. Ein Einheimischer fungiert als Treuhänder und Alleingesellschafter. Der Amerikaner kann das Apartment für sich selbst nützen, die restliche Zeit im Jahr werden die Chalets vermietet. Rund 220.000 Euro erzielte er seit 2007 an Einnahmen, zwischenzeitlich beabsichtigt der US-Bürger, seine Immobilie wieder zu veräußern. Makler wurden bereits beauftragt, der Verkaufspreis wird mit 1,240 Mio. Euro beziffert. Eine satte Steigerung.

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