Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 07.08.2017


Obergricht

Obergricht will E-Mobilität stärken

Im Obergricht will man das Netz der Stromtankstellen für Pkw, aber auch für E-Bikes ausbauen.

© Thomas Boehm / TTIm Obergricht will man das Netz der Stromtankstellen für Pkw, aber auch für E-Bikes ausbauen.



Obergricht, See – Der Radtourismus boomt entlang der Fernwanderroute Via Claudia Augusta. Gleichzeitig nehmen die E-Bikes zu. Im Tourismusverband Tiroler Oberland will man nun das Netz der Ladestationen für E-Bikes, aber auch für Elektroautos ausbauen. Bis Jahresende wird ein Konzept erstellt, mit dem die Gemeinden des Planungsverbandes eine Entscheidungshilfe in die Hand bekommen. „Wir sehen in dem Thema E-Mobilität ein großes touristisches Potenzial. Deshalb möchten wir das Thema aktiv angehen und die Zusammenarbeit mit den Gemeinden forcieren“, erklärt TVB-Obmann Armin Falkner. Die Entwicklung der Strategie für E-Tankstellen kostet rund 5500 Euro und wird mit 65 Prozent von regioL über die Förderschiene Leader unterstützt.

Eine Zapfstelle der anderen Art entsteht derzeit auf dem Dach des Kaufhauses Gstrein in See. Eine Photovoltaikanlage mit 19,6 Kilowattpeak Leistung zapft dort die Sonnenenergie an. Man rechnet mit einer Jahreserzeugung von 21.000 Kilowattstunden. Das Projekt mit Gesamtkosten von 25.805 Euro wird über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. 96 Prozent der Energie werden im Unternehmen selbst verbraucht, sagt regioL-Mitarbeiterin Simone Reimair, über deren Einrichtung das Vorhaben abgewickelt wurde. (mr)

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