Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 09.10.2017


Innsbruck

Herbstmesse lockte 53.500 Besucher

Jeder zweite Besucher kaufte bei der Messe auch ein. Aussteller hoffen zudem auf gutes Nachmessegeschäft.

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© CMI



Innsbruck – Wie jedes Jahr zeigten sich auch heuer die Besucher der Innsbrucker Herbstmesse offenbar in Kauflaune. Insgesamt 53.500 Besucher lockte laut Angaben der Veranstalter der 85. Auflage des mehrtägigen Events auf das Innsbrucker Messegelände, etwas mehr als jeder Zweite griff auch zur Geldbörse. „Rund 30.000 Messebesucher haben direkt auf der Innsbrucker Herbstmesse gekauft und die insgesamt knapp 450 Aussteller dürfen zudem auf ein gutes Nachmessegeschäft hoffen“, erklärten gestern die Messemacher. Sie beziehen sich dabei auf eine jährlich durchgeführte Marktforschung im Rahmen der Messe. Demnach sei die Herbstmesse von den Besuchern aus allen Tiroler Bezirken vorwiegend als Gemeinschaftserlebnis genutzt worden, rund 80 Prozent der Besucher kamen mit der Familie, Freunden oder Arbeitskollegen zur Messe. Ebenso viele hätten die Innsbrucker Herbstmesse nach Angaben der Organisatoren mit Bestnoten bewertet. Die Publikumsmesse sei nach wie vor im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben Tirols verankert, betonte Messedirektor Christian Mayerhofer.

„Das hochwerte Rahmenprogramm mit mehrmals täglichen Mode- und Stylingshows, der Möglichkeit, sich vergoldete Innsbrucker-Herbstmesse-Jubiläumsmünzen selbst zu prägen, der Verleihung des Design- und Erfinder-Awards oder dem Musikprogramm wurde besonders von den jüngeren Generationen intensiv genutzt“, erklärte Projektleiterin Evelyn Straitz. Sie hat zum letzten Mal die Messe organisiert und verabschiedet sich nun in den Ruhestand. Junior-Projektleiterin Monika Woldrich wird ab 2018 die Projektleitung übernehmen.

Die Aussteller verfolgten unterschiedliche Ziele. „Aufgrund des starken Kaufinteresses der Besucher haben wir zum ersten Mal den direkten Verkauf mit der Beratung kombiniert“, schildert Michèl Schiwôn (Der Visagist). Für Klemens Mairer (Schlafmanufaktur) ging es dagegen „vorwiegend darum, Termine zu vereinbaren, da wir unser Geschäft in Innsbruck haben“. Martin Bauer (BoConcept) wollte beim vierten Messe-Auftritt „auf unser Angebot aufmerksam machen sowie neue Kundenkontakte gewinnen“. Franz Jirka (Heizungstechnik) kam, „um unsere Stammkunden zu pflegen, Kontakte zu knüpfen und uns zu präsentieren“. (TT)




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