Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 07.03.2018


Tourismus

Tirol will auf Reisemesse als Sportland punkten

Innsbruck präsentiert sich als Austragungsort der IFSC Kletterweltmeisterschaften als auch als Ziel aller Rennen bei den UCI Straßenradweltmeisterschaften. Das Streckennetz der Straßenrad-WM erschließt sich zudem über die Auftritte der Regionen Alpbachtal Seenland, Hall-Wattens, Ötztal und Kufsteinerland/Kaiserwinkl.

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Berlin – Die Reisebranche boomt derzeit angesichts des globalen Aufschwungs. Die Zahl der Reisenden weltweit werde voraussichtlich um 4,5 Prozent zulegen, erklärte gestern der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft anlässlich der heutigen Eröffnung der weltgrößten Reisemesse ITB in Berlin. Gute Vorzeichen somit auch für die Tiroler Aussteller, die vor allem die sportlichen Vorzüge Tirols präsentieren.

Dabei setzen die Regionen unterschiedliche Schwerpunkte. Innsbruck präsentiert sich sowohl als Austragungsort der IFSC Kletterweltmeisterschaften als auch als Ziel aller Rennen bei den UCI Straßenradweltmeisterschaften. Das Streckennetz der Straßenrad-WM erschließt sich zudem über die Auftritte der Regionen Alpbachtal Seenland, Hall-Wattens, Ötztal und Kufsteinerland/Kaiserwinkl, wo die Starts zu den WM-Rennen erfolgen. Auch mit der Nordischen Ski-WM in Seefeld 2019 wird geworben. Die Region Hall-Wattens setzt außerdem auf Gold und Glitzer mit der Münze Hall und den Swarovski Kristallwelten.

Das Ötztal will Action-Fans ansprechen und präsentiert die James-Bond-Installation „007 Elements“, die im Sommer 2018 am Gaislachkogl eröffnet wird.

Insgesamt zeigen sich rund 10.000 Aussteller aus 186 Ländern bis zum 11. März fast 200.000 Besuchern an drei Fachbesucher- und zwei Publikumstagen auf der 52. Internationalen Tourismus-Börse. Ein großes Thema auf der Messe und dem begleitenden Kongress ist der überbordende Tourismus an beliebten Orten. Der Fokus der Messe liegt heuer auf dem Segment Luxusreisen.

Laut dem deutschen Branchenverband haben sich nach starken Rückgängen wegen politischer Krisen und Terroranschlägen die Türkei-Buchungen heuer wieder verdreifacht. (TT, dpa)