Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 26.04.2018


Innsbruck-Land

ÖAMTC baut in Kematen einen neuen Stützpunkt

Direkt an der Autobahnanschlussstelle entsteht auf über 5000 Quadrat­metern ein Neubau. Der ÖAMTC investiert fünf Millionen Euro in Kematen.

© So soll der neue Stützpunkt bei der Autobahnanschlussstelle im Nordwesten Kematens aussehen. Visualisierung: ÖAMTC



Von Denise Daum

Kematen – Kematen bekommt wieder einmal eine Großbaustelle. Und wieder einmal freut sich Bürgermeister Rudolf Häusler sehr darüber. Zuerst das Einsatzzentrum für Polizei, Feuerwehr und Rettung, nun ein Stützpunkt für den ÖAMTC. „Das zeigt, dass unser Dorf und unsere Infrastruktur überall große Anerkennung genießen. Das freut natürlich auch einen kleinen Landbürgermeister wie mich“, übt sich Häusler in Bescheidenheit.

ÖAMTC-Landesdirektor Andreas Heis freut sich über die offenen Arme, mit denen man in Kematen empfangen wurde. „Aufgrund der zunehmenden Verkehrsdichte haben wir ursprünglich als Pendant zum Stützpunkt in der Andechsstraße einen Standort im Westen von Innsbruck gesucht“, erklärt Heis. Schlussendlich sei man in Kematen fündig geworden, neben der Tankstelle bei der Autobahnanschlussstelle. Ein schöner Standort mit großem Einzugsgebiet, wie Heis versichert.

Die ersten Bauarbeiten für das fünf Millionen Euro teure Projekt haben bereits begonnen. Im Frühjahr 2019 soll der Stützpunkt stehen. Geplant sind neben einem Dienstleistungszentrum vier Prüfspuren, ein Garagengebäude sowie Lager- und Abstellflächen. Rund 15 Mitarbeiter sollen beschäftigt werden.

Der ÖAMTC hat in Tirol 215.000 Mitglieder, das sind 52 Prozent der Pkw-Besitzer. Kematen wird der 15. Stützpunkt.