Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 28.04.2018


Standort Tirol

Autopark-Expansion und Verkaufsrekord

Der Autopark errichtet in Telfs-Pfaffenhofen einen weiteren Standort. Der Umsatz stieg auf 90 Mio. Euro.

© Visualisierung: RenderwerkSo soll das neue Autohaus in Telfs-Pfaffenhofen aussehen



Innsbruck, Telfs – Im Jahr 2002 war Michael Mayr beim damals von Ford Österreich nach einer Insolvenz geführten Autopark eingestiegen (damals mit 104 Mitarbeitern, 2000 verkauften Autos und 27 Mio. Euro Umsatz), zwei Jahr­e später übernahm er 99 Prozent. Im Vorjahr erzielte der Autopark mit den Standorten Innsbruck, Vomp, Wörgl und Kirchdorf neue Höchstwerte: Insgesamt wurden 4412 Autos (plus 14 Prozent gegenüber 2016) verkauft, der Umsatz stieg um fast 12 Prozent auf 90 Mio. Euro. Heuer liege man bei den Verkaufszahlen (bisher 1600) weiter mit zwei Prozent im Plus. „Und wir haben in all den Jahren immer Geld verdient“, sagt Mayr.

Das Unternehmen sei finanziell „in Bestform“ und werde weiter expandieren. In Telfs-Pfaffenhofen werde heuer ein neues Autohaus für die Marken Ford und Suzuki gebaut. „Das ist ein echtes Herzensanliegen von mir“, so Mayr, der selbst in Telfs wohnt. Die Eröffnung ist für Jänner 2019 geplant, 7 Mio. Euro werden investiert. Mit der geplanten Einstellung von 25 Mitarbeitern werde der Gesamt-Beschäftigtenstand der Gruppe auf 225 ansteigen.

„Investitionen sind sicher das stärkste Signal, das ein Unternehmen im Markt setzen kann – und wir haben in den letzten Jahren laufend investiert“, betont Mayr. Der Autopark gehöre zu den drei größten Autohandels-Gruppen in Tirol und sei auch österreichweit im Handel die Nummer 1 bei Suzuki und jeweils die Nummer 3 bei Ford und Volvo.

Mayr, der früher selbst Skirennläufer war, nimmt als Unternehmer gerne Anleihen im Spitzensport. Es gehe um den „Geist, etwas bewegen zu wollen, und in jedes Rennen mit dem Ziel zu gehen, nicht Dritter oder Zehnter, sondern Erster werden zu wollen“. Bei einem Marcel Hirscher sei es neben seinem großen Talent und Willen auch das Gesamt-Set-up, durch das man auch bei schlechterer Piste noch eine Bestzeit fahren könne. Sich so aufzustellen, gelte auch für neue Markterfordernisse. Erfolgreiche Unternehmen wollten „immer schneller, cleverer oder innovativer sein“, sagt Mayr. (va)