Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 29.04.2018


Standort Tirol

Venet: Neuer Chef und 2,5-Mio.-Euro-Investition

Werner Millinger, ehemals Geschäftsführer der Muttereralmbahn, wird künftig die Venet Bergbahnen AG leiten.

© ReichleWerner Millinger, ehemals Geschäftsführer der Muttereralmbahn, wird künftig die Venet Bergbahnen AG leiten.



Landeck, Zams – Der Nam­e geisterte als Gerücht durch den Talkessel Land­eck-Zams – seit Freitag ist es fix: Werner Millinger, ehemals Geschäftsführer der Muttereralmbahn, wird künftig die Venet Bergbahnen AG leiten.

Das Skigebiet im Besitz der Gemeinden Landeck, Zams und des TVB TirolWest geriet wegen finanzieller Turbulenten immer wieder in die Schlagzeilen und benötigte Unterstützung. Die bisherigen drei Vorstände – der Landecker Bürgermeister Wolfgang Jörg, der Zammer Bürgermeister Siggi Geiger und der Landecker Vizebürgermeister Peter Vöhl – bleiben bis zur nächsten Hauptversammlung im Jänner 2019 im Gremium. Danach wird Millinger, dessen Vertrag fünf Jahre lang läuft, als Alleinvorstand fungieren. Die Tätigkeit als ehrenamtlicher Vorstand sei schwierig. „Man braucht jemanden, der Vollzeit tätig ist“, erklärten Geiger und Jörg.

Gleichzeitig kündigte Venet-Aufsichtsratsvorsitzender Vize-BM Thomas Hittler ein Investitionspaket an. Mit 2,5 Mio. Euro sollen – alle Beschlüsse der Eigentümer vorausgesetzt – in den nächsten fünf Jahren neue Attraktionen geschaffen werden. „Wir hatten die Möglichkeit zuzusperren – oder zu investieren und ein Juwel daraus zu machen.“ Millinger sieht im Venet „großes Potenzial“. Sein Ziel ist, die Betriebstage zu erhöhen – von Anfang Mai bis End­e Oktober. Im Winter will er Angebote für Pistentourengeher, Skibergsteiger und Freerider schaffen. Bei den Investitionen sind die Eigentümer, aber auch Fördergeber gefragt, so Hittler. Er erwartet sich zudem, „dass sich die Ertragslage ändert“. (mr)


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