Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 08.05.2018


Osttirol

AK-Haus in Lienz in neuem Glanz

Umfangreiche Modernisierung der Arbeiterkammer in Lienz ist nun abgeschlossen. Kundenwünsche wurden erfüllt.

© BrunnerFreude bei der Neueröffnung: Direktor Gerhard Pirchner, Bezirkschef Wilfried Kollreider und Erwin Zangerl (v. l.) von der Arbeiterkammer.



Lienz – Das Gebäude der Arbeiterkammer (AK) in der Beda-Weber-Gasse bietet Raum für vielfältige Dienstleistungen. Beinahe 25 Jahre nach dem Bezug wurde das Haus im letzten Jahr behutsam entkernt und aufwändig umgebaut, um heutigen Vorschriften und Erwartungen zu genügen, ohne dabei die wesentlichen Merkmale zu verändern. Jetzt sind auch die letzten Arbeiten im Außenbereich abgeschlossen.

Energieeffizienz und Nutzerfreundlichkeit standen dabei im Fokus, berichtet Bezirksleiter Wilfried Kollreider: „Für die Osttiroler AK-Mitglieder steht nun ein hochmodernes Schutzhaus zur Verfügung, das mit zeitgemäßen Aufenthalts-, Beratungs- und Schulungsräumlichkeiten punktet.“

Der Bedarf im Bezirk ist groß: 16.600 Beratungen leisteten die Mitarbeiter am Standort in Lienz allein im letzten Jahr, 5200 davon in persönlichen Gesprächen. „Diese Zahl zeigt, dass die AK-Experten zu unverzichtbaren Partnern für die Arbeitnehmer geworden sind“, erklärt Wilfried Kollreider.

Die Umbauten sollen für alle Kunden einen barrierefreien Zugang ermöglichen. So wurde die Drehflügeltüre im Eingang durch elektrische Schiebetüren ersetzt. Der vergrößerte Empfangs- und Sekretariatsbereich hinter der großflächigen Glasfassade bietet nun mehr Diskretion für Wartende.

Für Informationsveranstaltungen, Schulungen und Vorträge war schon bisher ein Raum mit 70 Sitzplätzen verfügbar. Darüber hinausgehende Veranstaltungen mussten an andere Orte verlegt werden. Bedarfsgerecht stehen nun 100 Sitzplätze bereit, mit zusätzlichen Räumen für Garderobe und Stuhllager. Eine außenliegende Fluchttreppe ist errichtet worden. Wert gelegt wurde auch auf die Energieeffizienz mit LED-Leuchtkörpern und dem Anschluss an das Fernwärmenetz.

Der Netto-Kostenrahmen von 1,39 Millionen Euro wurde laut Bezirksleiter Kollreider eingehalten. Sämtliche Arbeiten sind an 16 Osttiroler Unternehmen vergeben worden. (bcp)