Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 20.05.2018


Exklusiv

IVB-Betriebsrat für Augenmaß bei Alkvorwurf

Die IVB suchen Lenker, das ist ein stressiger Job. Probleme machen Vorwürfe gegen Fahrer wegen Alkoholkonsums. Eigene Tests waren negativ.

© Die IVB suchen dringend Fahrer. In die Sicherheit von Fahrgästen und Lenkern wird investiert, es gibt sogar Alkohol-Testgeräte.Symbolbilder: Böhm, Hammerle, Rudy De Moor, www.zeitungs foto.at



Innsbruck – Derzeit suchen die Innsbrucker Verkehrsbetriebe, IVB, auf Plakaten nach „Pilot­Innen“, also Buschauffeuren und -innen.

Auf der Homepage wird darauf hingewiesen, dass die IVB der Verkehrskoordinator der Stadt Innsbruck sind und die Innbus als 100%ige Tochter für die Fahrer verantwortlich ist. Im Auftrag der IVB und des Verkehrsverbundes Tirol (VVT) betreiben die Innbus und Innbus Regionalverkehr im Raum Innsbruck und im Stubaital rund 30 Linien. Im gesamten IVB-Liniennetz sind rund 200 Fahrzeuge und über 360 Fahrer und Fahrerinnen unterwegs.

Voraussetzung ist drei Jahre Fahrpraxis mit Pkw, die Aspiranten sollten belastbar und körperlich fit sein sowie sehr gut Deutsch sprechen und zudem kommunikativ sein. Auch ohne Führerschein D ist eine Bewerbung möglich. Bei der Finanzierung der Führerscheinkosten wird Beratung seitens der IVB zugesichert. Teilzeitbeschäftigung ist möglich, am Beginn stehe eine umfassende Einschulung, heißt es. Allerdings müssen Bewerber das 21. Lebensjahr vollendet haben. Infos gibt es auf jobs.ivb.at.

Laut dem IVB-Betriebsratsvorsitzenden Helmut Buchacher werden sofort zwischen 20 und 30 Fahrer, auch wegen vieler Pensionierungen, gesucht. (pla)