Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 04.10.2018


Bezirk Kitzbühel

Flächenbedarf in Kitzbühel wird erhoben

Mittels Formular soll in Kitzbühel eruiert werden, ob sich Betriebe vergrößern wollen.

© Michael MaderFür Gemeinderat Ludwig Schlechter steht neben dem Erhebungsformular das persönliche Gespräch mit Firmeninhabern im Mittelpunkt.Foto: Mader



Von Michael Mader

Kitzbühel – Im Rahmen des Kitzbüheler Stadtentwicklungsplans wurden vor einiger Zeit insgesamt sechs Arbeitskreise gebildet. Einer davon beschäftigt sich mit der Wirtschaft in der Stadt, dort will Gemeinderat Ludwig Schlechter als Obmann des Ausschusses für Wirtschaft und Stadtentwicklung erst einmal eine Istzustandserhebung durchführen.

„In erster Linie geht es mir um bestehende Betriebe, die sich ausdehnen wollen. Dafür habe ich ein Formular gestaltet, das bei mir angefordert werden kann“, erklärt Schlechter im Gespräch mit der Tiroler Tageszeitung.

Darin wird unter anderem abgefragt, seit wann es den Betrieb in Kitzbühel gibt, wie viele Mitarbeiter beschäftigt werden, welche Fläche derzeit vorhanden ist und welcher Mehrbedarf gewünscht ist. Aber auch der Zeitrahmen, in dem die Vergrößerung des Betriebes vorgesehen ist, wird abgefragt. Im Vordergrund, betont Schlechter, stehe aber immer das persönliche Gespräch mit den Firmeninhabern. Aber auch bei verschiedenen Veranstaltungen soll das Thema in Zukunft thematisiert werden.

„Es heißt ja immer, dass wir Gewerbegründe brauchen, jetzt wollen wir das genau erheben“, erklärt Schlechter. Verknüpfen will er die Erhebung aber auch mit dem aktuellen Bedarf in der Gamsstadt. Kitzbühel habe sich nämlich bei der bezirksweiten Kaufkraftanalyse „angehängt“, die von der Leader-Region „regio3“ Pillerseetal-Leukental-Leogang durchgeführt worden ist. Diese aktuelle Bedarfsanalyse will Schlechter auch dahingehend einfließen lassen, ob sich ein Betrieb in Kitzbühel erweitern kann oder darf.