Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 08.10.2018


Osttirol

Diskussion zur Standortentwicklung

© Daniela AguHarald Mahrer, Sonja Ledl-Rossmann, Oskar Januschke und Edwin Meindl diskutierten (v. l.).Foto: Daniela Agu



Der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Harald Mahrer, war am Freitag in Lienz. Am Stadtparteitag der ÖVP diskutierte Mahrer mit der Tiroler Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann, Stadtmarketingchef Oskar Januschke und Edwin Meindl von der Micado Smart Engineering GmbH über die Standortentwicklung Osttirols.

Ledl-Rossmann sagte, sie wolle das Thema „Landflucht" im Auge behalten. Osttirol biete genügend Jobs, leider gelinge es oft nicht, das geeignete Fachpersonal zu generiere­n. Bildungsangebote, Betreuungsangebote für den Nachwuchs, leistbarer Wohnraum seien die Parameter, um das möglich zu machen. Die hohe Lebensqualität werde zu bescheiden kommuniziert.

„Wir können ja die Städter mit dieser Naturkulisse anwerben", meinte Mahrer. Er erwähnte weiter die technische Entwicklung, die rasant fortschreite. Sie betreffe all­e Bereiche. Der Ausbau des Glasfasernetzes und die neuen universitären Bildungsstätten in Osttirol seien zu begrüßen.

Fachleute für Steuerungstechnik und mit Kompetenzen in der Softwareentwicklung stehen auf der Wunschliste von Unternehmer Meindl. Den Firmen­standort in Oberlienz habe er nach dem Kriterium der guten Internetverbindung gewählt: „Das Glasfasernetz erlaubt mir mühelose Konferenzen mit Kunden in Abu Dhabi." So könne er internationale Projekte umsetzen, während er die hohe Lebensqualität in Osttirol genieße.

Oskar Januschke setzt ebenfalls auf Kommunikationstechnologie, um den Standort Osttirol zu stärken. (agu)