Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 20.11.2018


Osttirol

„Osttiroler Manufakturen“ finden Produkte

Im Jänner will man erstmals eine eigene Produktfamilie präsentieren können. Kunst, Kultur, Handwerk und Geschichte sollen sich zu einer „Kunsthandwerks-DNA“ verbinden.

© Blassnig Christoph



Von Christoph Blassnig

Thal — Mittlerweile hat sich die Zahl von Gewerbebetrieben im Verein „Osttiroler Manufakturen" auf 13 erhöht. Stefan Wurzer von Innos, der die Dachorganisation unterstützt, sieht die Gemeinschaft auf einem guten Weg: „Auf Schloss Bruck konnten unsere Mitglieder den Sommer über sowohl die Umsätze als auch ihre Bekanntheit steigern." Man sei derzeit in einem Entwicklungsprozess. Im Jänner will man erstmals eine eigene Produktfamilie präsentieren können. Kunst, Kultur, Handwerk und Geschichte sollen sich zu einer „Kunsthandwerks-DNA" verbinden. „Wir wollen ein unverwechselbares Gesicht, ein klares Erscheinungsbild entwickeln." Die bisherigen Aktivitäten wie der Stand am Weihnachtsmarkt in Bruneck im Vorjahr oder die Ausstellung im Museumsshop auf Schloss Bruck hätten gezeigt, was Kunden von den Osttiroler Manufakturen erwarten und kaufen. „Aufbauend auf diesen Erfahrungen setzen wir mit eigenen Produkten den nächsten Schritt auf dem Markt", sagt Wurzer.

Am Wochenende eröffnen die Osttiroler Manufakturen eine Sonderausstellung am Adventmarkt im Vitalpinum, der vom 24. November bis zum 22. Dezember von Montag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr geöffnet hält. An den ersten beiden Tagen zeigen der Kunstschmied Eduard Moser und Keramiker Josef Dichtl vor Ort ihre Handwerkskunst. Am Adventmarkt in Lienz betreiben der Tonladen Matrei und der Glaser Gerhard Moser gemeinsam einen Stand.




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