Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 27.12.2018


Bezirk Kitzbühel

Neue Trasse für Jodlalmlift wird gesucht

Die Projektierung für den Jodlalmlift läuft. Wegen einer Trassenfindung muss aber zuerst mit dem Grundstückseigentümer geredet werden.

SkiStar-Geschäftsführer Peter Grander stand den Gemeinderäten in der jüngsten Sitzung Rede und Antwort.

© Michael MaderSkiStar-Geschäftsführer Peter Grander stand den Gemeinderäten in der jüngsten Sitzung Rede und Antwort.



Von Michael Mader

St. Johann i. T. – Mit Peter Grander hat die Bergbahn SkiStar St. Johann seit dem Sommer einen neuen Geschäftsführer, vor Kurzem stellte er sich im Gemeinderat den Mandataren vor. „Für viele ist er aber eh ein Bekannter, er ist ja aus unserer Region“, freute sich Bürgermeister Stefan Seiwald, der gleichzeitig auch Aufsichtsratsvorsitzender der St. Johanner Bergbahnen GmbH ist.

„Seit Samstag haben wir Vollbetrieb und es stehen viele Themen an, die mich sehr fordern. Mit den Kollegen in Schweden ist die Kommunikation nicht sehr einfach, wir machen halt alles in Englisch“, erzählt Grander. Die schwedische SkiStar AB hält ja 68 Prozent des Stammkapitals der St. Johanner Bergbahnen. Seit gut zwei Wochen habe er neue Leute im Büro und auch in Richtung Marketing gebe es einiges zu tun. Die Projektierung für den Jodlalmlift laufe, mehr könne er noch nicht sagen. Wegen einer Trassenfindung müsse zuerst mit dem Grundstückseigentümer geredet werden. Die Konzession laufe aber noch bis zum 31.12.2020, man müsse alle Varianten prüfen. Klar sei aber, dass es auf der gleichen Trasse nicht mehr gehe, das liege auf der Hand.

Wie es bei der Rodelbahn ausschaue, wollte Gemeinderat Alois Foidl (Bürgermeisterliste) wissen. „Wir haben dort keine künstliche Beschneiung, da tun wir uns schwer. Und mit dem Skigast haben wir eine andere Preisdurchsetzung als mit dem Rodelgast – das ist auch klar.“ „Mit ein bisschen Willen wäre das schon machbar“, konterte Foidl. Geärgert habe sich die parteifreie Gemeinderätin Claudia Pali: „Wenn man SkiStar auf Facebook anschreibt, bekommt man eine Antwort, auch Schwedisch.“ Das weiß auch Grander und hat bereits für Abhilfe geschaffen. BM Stefan Seiwald lobte jedenfalls abschließend die Zusammenarbeit mit Grander.