Letztes Update am Do, 07.02.2019 12:49

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Standort Tirol

31,7 Mio. Passagiere: Rekordjahr für Österreichs Luftfahrt

Das Passagieraufkommen an österreichischen Verkehrsflughäfen stieg um 9,6 Prozent. Der Flughafen Innsbruck plant einen Neubau.

Aktuell werdenverschiedene Möglichkeiten eines Neubaus des 1962/63 errichteten Terminals in Innsbruck geprüft. Baubeginn könnte 2022 sein.

© Aktuell werdenverschiedene Möglichkeiten eines Neubaus des 1962/63 errichteten Terminals in Innsbruck geprüft. Baubeginn könnte 2022 sein.



Wien, Innsbruck – 2018 hat die österreichische Luftfahrt einen neuen Rekord erzielt: Über 31,7 Millionen Personen wurden an den österreichischen Verkehrsflughäfen befördert. Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr betrug 9,6 Prozent. Die Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Verkehrsflughäfen (AÖV) fordert die Abschaffung der Flugticketabgabe.

Insgesamt wurde an allen sechs Verkehrsflughäfen Österreichs (Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien) im Jahr 2018 mit 31,726.051 Passagieren ein neuer Rekordwert gezählt. Die Flugbewegungen haben mit 296.867 Starts und Landungen um 5,6 Prozent gegenüber dem Jahr 2017 zugenommen. Das Frachtaufkommen (ohne Trucking) stieg um 3,3 Prozent auf 224.719 Tonnen.

Pläne für Neubau in Innsbruck

Der Innsbrucker Flughafen hat allerdings sein Frachgeschäft mit 31. Jänner eingestellt. Insgesamt konnte Innsbruck 2018 sein Passagieraufkommen um 2,5 Prozent - ein Plus von rund 27.000 - auf 1,119.347 steigern. Neben neuen touristischen Flügen und Destinationen habe u. a. eine dritte wöchentliche Flugverbindung nach London Heathrow mit British Airways den Impuls für einen Aufwärtstrend gebracht.

Aktuell würden verschiedene Möglichkeiten eines Neubaus des 1962/63 errichteten Terminals geprüft. Ziel sei, bis Mitte des Jahres die notwendigen Unterlagen fertigzustellen, um in der zweiten Jahreshälfte einen Architektenwettbewerb auszuschreiben. Ein möglicher Baubeginn könnte April 2022 sein. Genaueres ließe sich aber noch nicht sagen, meinte Geschäftsführer Marco Pernetta. (APA, TT)