Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 14.02.2019


Innsbruck-Land

Millioneninvestitionen und Bauboom im Kemater Gewerbepark

Die Firma Porr investiert 7 Mio. Euro in den Ausbau ihres Standortes. Die Investorenfamilie Marsoner legt im März los.

Die Firma Porr hat bereits mit den Bauarbeiten begonnen, 150 Arbeitsplätze sollen geschaffen werden.

© Denise DaumDie Firma Porr hat bereits mit den Bauarbeiten begonnen, 150 Arbeitsplätze sollen geschaffen werden.



Von Denise Daum

Kematen – Das Wort Gewerbegebiet ist offenbar zu altmodisch. „Technologiepark“ mag Kematens Bürgermeister Rudolf Häusler viel lieber als Bezeichnung für das Areal im Norden der Gemeinde zwischen Bahngleis und Autobahn. Die Vorbereitungen zur Erweiterung des bestehenden Gewerbegebietes laufen schon länger, die Firma Porr macht nun den Anfang.

Sieben Millionen Euro investiert der Baukonzern mit 900 Mitarbeitern in Tirol in die Erweiterung seines Kemater Standorts. Konkret werden Werkstätten für Spengler, Abdichter, Zimmerer, Schlosser sowie für den Spezialtiefbau und die Frästechnik errichtet. Damit werden alle Aktivitäten in der Region am Standort Kematen konzentriert. „Wir fühlen uns hier wohl“, betont Porr-Direktor Michael Pichler. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde funktioniere bestens, die Verkehrsanbindung sei optimal. Rund 150 Arbeitsplätze sollen entstehen. Die Fertigstellung der neuen Produktionshallen ist für November dieses Jahres geplant.

Bürgermeister Häusler zufolge geht es nun Schlag auf Schlag im neuen „Technologiepark“. Im März soll der Startschuss für die Bauarbeiten am Grund der Investorenfamilie Marsoner erfolgen. Wie berichtet, sollen in einer ersten Baustufe nach Plänen der Baupuls GmbH dort ein Seminarhotel und Gastronomiebetrieb, ein sechsstöckiges Büro- und Verwaltungsgebäude sowie Lager- und Logistikhallen entstehen. „In den nächsten Monaten werden noch weitere namhafte Unternehmen nach Kematen kommen und weitere Millionen in den Standort Kematen fließen lassen. Das ist gut für uns alle“, fasst Häusler zusammen. Bis zum Jahr 2021 sollen 500 Arbeitsplätze geschaffen werden.