Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 23.03.2019


Standort Tirol

In Osttirol entstehen 100 neue Wärmepumpen-Jobs

iDM-Eigentümer Manfred Pletzer und Hoval-Co-Chef Fabian Frick (r.), Markus Telian (2. v. l.; Leitung F) und iDM-Geschäftsführer Hans-Jörg Hoheisel (l.) vor der neuen Produktionshalle, die im Juni in Betrieb geht.

© iDM/Brunner ImagesiDM-Eigentümer Manfred Pletzer und Hoval-Co-Chef Fabian Frick (r.), Markus Telian (2. v. l.; Leitung F) und iDM-Geschäftsführer Hans-Jörg Hoheisel (l.) vor der neuen Produktionshalle, die im Juni in Betrieb geht.



Die Wärmepumpenhersteller iDM und Hoval haben in Matrei in Osttirol eine Entwicklungs- und Produktionsallianz geschmiedet und wollen so 100 neue Jobs schaffen. Grundlage dafür ist die Erweiterung der Produktion am Standort Matrei. „Vor dem Sommer soll die neue Fertigungshalle mit einem zusätzlichen Forschungszentrum in Betrieb genommen werden“, erklärten die beiden Unternehmen gestern: „Durch die Verdoppelung der Kapazitäten können künftig bis zu 15.000 Wärmepumpen der neuesten Generation pro Jahr in Osttirol produziert werden.“

Mit einem Umsatz von 45 Millionen Euro im Jahr sei 2018 das bisher erfolgreichste Jahr für iDM gewesen. Analog entwickle sich die Sparte Wärmepumpen bei Hoval. Aktuell würden am Standort in Matrei bei iDM sowie dem gemeinsamen Joint Venture „WPM“ mit Hoval 220 Mitarbeiter beschäftigt. „Im Rahmen der Produktionssteigerung sollen bis zu 100 neue, hochwertige Arbeitsplätze entstehen“, erklärten die Unternehmen.

iDM und Hoval zählen laut Eigenangaben zu den größten Herstellern von Heizungswärmepumpen im deutschsprachigen Raum. „Durch die Partnerschaft im Bereich der Entwicklung und Produktion übernehmen wir eine führende Rolle am europäischen Wärmepumpen-Markt“, sagte Hoval-Co-Chef Fabian Frick bei einem Besuch in Matrei. Weltweit beschäftigt die Hoval-Gruppe rund 2000 Mitarbeiter in 15 Gesellschaften.

Laut iDM-Eigentümer Manfred Pletzer steige die Nachfrage nach neuen und umweltfreundlichen Heiztechnologien: „Das Marktpotenzial ist enorm“, so Pletzer. Die Umrüstung und Anschaffung von Wärmepumpen würden in Österreich mittlerweile großzügig gefördert. (mas)