Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 27.04.2019


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Für Kals-Anteile der Bergbahnen ist immer noch kein Geld geflossen

Bergbahnen Kals: Ein Jahr nach Abtretung der Landesanteile an Schultz steht immer noch kein Kaufpreis fest. LA Sint (Liste Fritz) übt scharfe Kritik.

Vor einem Jahr trat die OIG ihren Bergbahn-Anteil an Schultz ab. Laut OIG gibt es Differenzen über den Preis, den nun KMPG ermitteln soll.

© TTVor einem Jahr trat die OIG ihren Bergbahn-Anteil an Schultz ab. Laut OIG gibt es Differenzen über den Preis, den nun KMPG ermitteln soll.



Von Max Strozzi

Innsbruck – Vor knapp einem Jahr hat die Osttiroler Investment GmbH (OIG) – sie gehört dem Land und indirekt auch dem Bund – ihre 25-Prozent-Beteiligung an den Kalser Bergbahnen an die Seilbahnfamilie Schultz abgetreten. Die OIG hatte sich 2008 mit 6 Mio. Euro an der Bergbahn beteiligt (die auch das Grundstück für das Gradonna-Hotel gekauft hat). Damals wurde vereinbart, dass Schultz frühestens mit Mai 2018 die Anteile der OIG zu einem „definierten Abtretungspreis“ erwerben kann. Im Vorjahr zog die Schultz-Gruppe die Kaufoption und ist seither alleiniger Eigentümer.

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