Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 29.05.2019


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Grießbachalm in Häselgehr: Ein Schwarzbau wird zurechtgestutzt

Bei der Grießbachalm in Häselgehr stimmte über Jahrzehnte nur noch die Adresse. Das Anwesen wurde laufend erweitert, ohne dass es dafür eine Baugenehmigung gegeben hätte. Nun muss rückgebaut werden.

Der Rückbau der Grießbachalm auf die Dimension der achtziger Jahre und damit die Wiederherstellung des gesetzmäßigen Zustands hat begonnen.

© Simon MoosbruggerDer Rückbau der Grießbachalm auf die Dimension der achtziger Jahre und damit die Wiederherstellung des gesetzmäßigen Zustands hat begonnen.



Von Helmut Mittermayr

Häselgehr – Die Grießbach­alm in Häselgehr ist ein beliebtes Ausflugsziel im Lechtal. Sie kann auf der Terrasse bis zu 200 Leute aufnehmen, im Inneren 60 und mit dem „Ochsenstall“ weitere 100 Gäste. Die Kapazitäten wurden in den vergangenen Jahrzehnten sukzessive von diversen Personen erweitert – einzig bauverhandelt wurde seit 30 Jahren nie mehr etwas. Ein Kontrollbesuch des Lebensmittelinspektors der Bezirkshauptmannschaft Reutte im vergangenen Jahr löste eine Kettenreaktion aus, an deren Ende die Grießbachalm massiv redimensioniert werden muss. Die Arbeiten dazu sind gerade im Gange.

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