Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 07.06.2019


Innsbruck-Land

Wechsel an der Spitze des TVB Wipptal

Joakim Strickner macht sich nach einem Jahr als Geschäftsführer selbstständig. Helga Beermeister übernimmt interimistisch die Führung.

Helga Beermeister folgt Joakim Strickner (l.) als TVB-Geschäftsführerin nach, Obmann Kurt Hasenbacher ist mit dieser Lösung zufrieden.

© Denise DaumHelga Beermeister folgt Joakim Strickner (l.) als TVB-Geschäftsführerin nach, Obmann Kurt Hasenbacher ist mit dieser Lösung zufrieden.



Von Denise Daum

Steinach a. Br. – Es war ein kurzes, aber durchaus erfolgreiches Intermezzo. Nach nur einem Jahr gibt Joakim Strickner seinen Posten als Geschäftsführer des Tourismusverbands Wipptal auf. Es sei keine leichte Entscheidung gewesen, wie er betont. Er war insgesamt acht Jahre im TVB tätig, nun macht er sich selbstständig. Heute ist Strickners letzter Arbeitstag. Ihm folgt interimistisch Helga Beermeister nach, die bereits seit 33 Jahren beim Tourismusverband Wipptal für Buchhaltung und Budgeterstellung verantwortlich zeichnet. Zudem betreut Beermeister als Hauptverantwortliche die Bergsteigerdörfer-Initiative. Sie möchte den von Joakim Strickner eingeschlagenen Weg mit Fokus auf sanften Tourismus in den Seitentäler sowie auf den Gesundheitstourismus weiterverfolgen. „Diese Positionierung funktioniert natürlich für das Haupttal mit Steinach im Zentrum nicht so gut. Da möchte ich vor allem die Nähe zu Innsbruck propagieren“, erklärt Beermeister. Überhaupt wolle man näher an Innsbruck heranrücken. Dazu habe Strickner bereits gute Vorarbeit geleistet.

Helga Beermeister soll die Führung des Verbands nun bis Ende 2020 interimistsch übernehmen. „Dann sehen wir weiter“, wie sie sagt. Ihre Stelle im TVB ist bereits ausgeschrieben, die Bewerbungsphase läuft noch. Der Vorschlag für diese Personallösung kam von Obmann Kurt Hasenbacher. Vorstand und Aufsichtsrat haben das einstimmig abgesegnet, auch das Land hat seine Zustimmung erteilt. „Das ist nicht nur die kostengünstigste, sondern auch die beste Lösung“, betont Hasenbacher.