Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 15.06.2019


Standort Tirol

Volksbank Tirol meldet Plus in allen Bereichen

Die Volksbank Tirol erzielte im Vorjahr Zuwächse bei Einlagen, Ausleihungen und beim Gewinn.

Vorstandschef M. Hörmann.

© VB TirolVorstandschef M. Hörmann.



Innsbruck – Vor drei Jahren haben sich die drei Nordtiroler Volksbanken Innsbruck-Schwaz, Landeck sowie Kufstein-Kitzbühel zur Volksbank Tirol zusammengeschlossen. Laut dem der Hauptversammlung vorgelegten Geschäftsbericht hat man 2018 „in allen Geschäftsbereichen satte Zuwächse“ erzielt, betonen die drei Vorstände Markus Hörmann (Vorsitzender), Martin Holzer und Werner Foidl.

Die Einlagen wuchsen demnach im Vorjahr um 7,6 Prozent auf fast 2,662 Mrd. Eur­o, die Ausleihungen um 5,3 Prozent auf 2,715 Mrd. Euro. Das Gesamt-Fondsvolumen der Kunden erhöhte sich um 4,3 Prozent, das Netto-Fondssparvolumen sei sogar um 62,3 Prozent gesteigert worden. Für ihre Fondsberatung wurde die Volksbank Tirol zum dritten Mal in Folge von ihrem Partner Union Investment mit dem „Prix de Fonds“ ausgezeichnet.

Die Bilanzsumme erhöhte sich 2018 um rund 6 Prozent auf 3,3 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Steuern (EGT) kletterte um 36,5 Prozent auf 17,2 Mio. Euro. Die Eigenmittel wurden um 3,4 Prozent, das Kernkapital um 4,2 Prozent erhöht. Mit Eigenmitteln in Höhe von 357 Mio. Euro und einer Kern­kapitalquote von 17,5 Prozent zähle die Volksbank Tirol zu den kapitalstärksten Banken des Landes, so Hörmann. Die Bank beschäftigt 371 Mitarbeiter und betreut insgesamt 8000 Firmen- sowie 92.000 Privatkunden. Im Vorjahr wurden 1300 Wohnbaukredit­e neu vergeben, in Summe laufen 10.000 Wohnbaukredite mit einem Volumen von 950 Mio. Euro (TT)