Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 13.07.2019


Bezirk Imst

Wohnanlage am Eichenweg wurde bezogen

Alpenländische-GF Markus Lechleitner, Wohnungsstadträtin Andrea Jäger und BM Stefan Weirather (v. l.) übergaben gestern die Schlüssel für die Wohnungen in der Anlage am Imster Eichenweg.

© PaschingerAlpenländische-GF Markus Lechleitner, Wohnungsstadträtin Andrea Jäger und BM Stefan Weirather (v. l.) übergaben gestern die Schlüssel für die Wohnungen in der Anlage am Imster Eichenweg.



20 Monate dauerte die Bauzeit — und sie war nicht ganz frei von Problemen, wie Markus Lechleitner, Geschäftsführer der „Alpenländischen", kurz anriss. Denn die neue Wohnanlage am Imster Eichenweg hatte zum einen mit widrigen Bodenverhältnissen und zum anderen wegen ihrer Größe mit Protesten von Anrainern zu kämpfen. „Es gab viele Diskussionen mit den Nachbarn", meinte dazu auch der Imster Stadtchef Stefan Weirather, der aber von einer gelungenen Umsetzung sprach.

Von dieser Vorgeschichte war Freitagmittag bei der Schlüsselübergabe kaum etwas zu spüren. Da galt es in erster Linie trotz Regens ein gemütliches kleines Fest für die neuen 20 Mietparteien auszurichten. Die Anlage in Passivhausqualität besteht aus vier Zweizimmerwohnungen, 14 Dreizimmerwohnungen und zwei Vierzimmerwohnungen zur Miete. Jeder Einheit sind ein Tiefgaragenplatz sowie ein Kellerabteil zugeordnet. 4,3 Millionen Euro wurden Investiert, zwei Millionen davon kamen aus der Wohnbauförderung. „8,69 Euro pro Quadratmeter warm sind ein vertretbarer Mietpreis", sagte Lechleitner vor der Segnung durch Diakon Andreas Sturm.

Am Rande der Veranstaltung gab Wohnungsstadträtin Andrea Jäger zu bedenken, dass man lange gebraucht habe, Mieter für diese Anlage zu gewinnen. „In Imst gibt es einerseits ein Überangebot, andererseits fehlen ganz günstige Wohnungen", erkennt sie Handlungsbedarf. (pascal)