Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 13.07.2019


Tirol

Uniqa bleibt Erster, mehr Jobs in Tirol

Mit knapp 400 Mio. Euro Prämienvolumen im Vorjahr habe man die klare Marktführerschaft verteidigt.

Landesdirektor Manfred Miglar vor der Zentrale in Innsbruck.

© Rudy De MoorLandesdirektor Manfred Miglar vor der Zentrale in Innsbruck.



Innsbruck – Konkret lag das verrechnete Prämienvolumen bei 399,7 Mio. Euro, was einem kleinen Plus von 0,3 Prozent entspricht. Mit 28,6 Prozent Marktanteil habe man die Nummer-1-Position klar verteidigt, sagen Uniqa-Österreich-Vertriebsvorstand Peter Humer und der Tiroler Landesdirektor Manfred Miglar. Der frühere Leiter des Privat- und Geschäftskundenbereichs sowie Private Banking der Raiffeisen Landesbank Tirol hat den Top-Job heuer im März angetreten. Nach dem Ausscheiden des früheren Landesdirektors Reinhold Resch hatte der Vorarlberger Landesdirektor Markus Stadelmann interimistisch die Führung auch in Tirol übernommen.

Eine besondere Stärke der Uniqa sei die Vertretung im ganzen Land. Zurzeit betreuen laut Miglar 265 Beschäftigte und Partner an insgesamt 43 Standorten 277.000 Kundinnen und Kunden in Tirol. „Das ist vor allem auch bei Schadensfällen wichtig, dass dann jemand sofort da ist und die Betroffenen rasch und unkompliziert unterstützt“, so Miglar. Zurzeit sei man auf der Suche nach zusätzlichen Mitarbeitern. Man habe „coole Jobs“ vor allem im Vertrieb. Im Vorjahr habe man insgesamt 356,1 Mio. Euro für Schadens- und Leistungsfälle in Tirol ausbezahlt, da hätten vor allem viele Unwetter teils erhebliche Schäden verursacht.

Man habe es sich zum Ziel gesetzt, die Kunden darin zu unterstützen, möglichst sicher, besser und länger zu leben. Daher forciere man die Pensions- und Gesundheitsvorsorge. „Besonders der Gender-Pay-Gap, also die oft große Pensionslücke bei den Frauen, ist ein gesellschaftlich leider zu wenig beachtetes Thema“, betont Miglar. Mit der neu eingeführten Lifestyle-DNA-Analyse werde ein individueller Ernährungs- und Fitnessplan erstellt.

Stark unterstütze man im Rahmen des „Herz-Sicherheitsnetzes“ die Ausstattung mit Defibrillatoren. In Innsbruck, Imst, Kitzbühel, Reutte und Telfs habe man Defis an stark frequentierten Orten platziert. Weitere sollen u. a. in Innsbruck, Schwaz, Stams und Wörgl folgen. (va)

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.