Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 13.07.2019


Innsbruck

IIG 2018 mit zweithöchstem Bauvolumen



Rund 75 Mio. Euro hat die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 investiert — und damit das zweithöchste Bauvolumen in der Unternehmensgeschichte erzielt. Wie die IIG gestern per Aussendung bekannt gab, beläuft sich das für die Stadt Innsbruck betreute Liegenschaftsvermögen mittlerweile auf 955 Mio. Euro und dürfte 2019 die Milliardengrenze knacken. Insgesamt verwaltet die IIG über 6000 Wohnungen (mit mehr als 15.000 Mietern), 260 Geschäftslokale und 1700 Garagenplätze. Mit einer Durchschnittsmiete von 3,48 Euro/m² (netto kalt) bzw. 6,38 Euro/m² inklusive Nebenkosten sei die IIG „eine wichtige Säule für leistbares Wohnen in Innsbruck", betont BM Georg Willi. Neben Neubauprojekten — etwa in der Bienerstraße mit 87 neuen Wohnungen — wird auch viel Geld in die Instandhaltung der Wohnanlagen investiert: 2018 wurden für Sanierungsprojekte und Instandsetzungsarbeiten laut GF Franz Danler ca. 26 Mio. Euro ausgegeben.

Zudem setzte die IIG im Auftrag der Stadt umfangreiche kommunale Projekte um: Dazu zählen das im Oktober eröffnete „Haus der Musik", mit einem Investitionsvolumen von ca. 62 Mio. Euro das bislang größte Einzelprojekt, die Stadtbibliothek in der Amraser Straße, ein neuer Kindergarten im O-Dorf sowie die Tennisanlage in der Wiesengasse 20.

Mit den Wohnbauprojekten am Campagne-Areal, in der Amraser Straße 26, der Kranewitterstraße (erster Bauabschnitt Eichhof) und Igls

Widumsplatz sowie dem American-Football-Zentrum stehen bereits die nächsten großen Projekte an. Für 2019 ist ein Bauvolumen von 50 Mio. Euro geplant. (TT)

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