Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 21.07.2019


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Tiroler Imker erwarten „durchwachsenes Honigjahr“

Heuer gab es keinen Frühjahrsblütenhonig, auch die Erwartungen an die Haupternte bleiben gedämpft. Abgesehen davon beschäftigen neue Strategien gegen die Varroamilbe die Imker.

Dieses Wochenende beginnen in Tirol viele Imkerinnen und Imker mit der Honigernte.

© Thomas Böhm / TTDieses Wochenende beginnen in Tirol viele Imkerinnen und Imker mit der Honigernte.



Von Sabine Strobl

Innsbruck – Der 20. Juli ist für viele Tiroler Imker der Stichtag, um mit der Honigernte zu beginnen. „Das heurige Jahr wird eine unterdurchschnittliche Honigernte bringen“, sagt Reinhard Hetzenauer, Präsident des Landesverbandes der Bienenzüchter. Ein Imker im Inntal schleudere gar nicht, während ein Nauderer Imker in höheren Lagen einen guten Ertrag erwartet. „Heuer gab es keinen Frühjahrsblütenhonig. Im kalten Mai benötigten die Bienenvölker, die um diese Zeit schon von 10.000 auf ein Vielfaches angewachsen sind, den Nektar selbst“, so der Imker weiter. Immerhin hätten die Almrosen in den letzten Wochen gut „gehonigt“.

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