Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 23.07.2019


Bezirk Kitzbühel

Bergbahnen-Baustellen im Bezirk Kitzbühel liegen im Zeitplan

Die Bergbahnen Kitzbühel, Westendorf und Brixen investieren derzeit insgesamt 58,5 Millionen Euro in drei neue Anlagen. Nach einem schwierigen Start im Frühling liegen die Bauarbeiten nun bei allen im Plan.

Die Bauarbeiten bei der Fleckalmbahn der Bergbahn Kitzbühel liegen sogar etwas vor dem Zeitplan.

© WerlbergerDie Bauarbeiten bei der Fleckalmbahn der Bergbahn Kitzbühel liegen sogar etwas vor dem Zeitplan.



Von Harald Angerer

Kirchberg i. T., Westendorf, Brixen i. Th. – Alles andere als ruhig ist der heurige Sommer für die Bergbahner im Bezirk Kitzbühel. Gleich mehrere von ihnen haben große Liftprojekte laufen, die bis zur kommenden Wintersaison fertiggestellt sein müssen. Das größte Projekt setzt die Bergbahn Kitzbühel mit der neuen Fleckalmbahn um, dann folgen Westendorf mit dem neuen Fleidinglift und die Bergbahn Brixen mit der neuen Zinsbergbahn. Und auch wenn noch kein offizieller Termin bekannt geben wurde, laufen auch in Itter offensichtlich schon die Vorarbeiten für die neue Salvistabahn. Vor allem der viele Schnee des vergangenen Winters und die verzögerte Schneeschmelze auf den Bergen sorgte vor allem zu Beginn der Arbeiten für Verzögerungen. Doch inzwischen haben fast alle den Rückstand aufgeholt.

„Wir liegen bei der Fleckalmbahn vor dem Zeitplan und genau im Kostenrahmen“, zieht der Bergbahn-Kitzbühel-Vorstand eine Zwischenbilanz. Auch wenn im Frühling am Berg die Bauarbeiten etwas hinter dem Plan lagen, konnte dies inzwischen aufgeholt werden und bei der Talstation sei man zehn Tage vor dem Plan. Bereits Anfang August soll mit der seilbahntechnischen Montage begonnen werden.

An der Talstation kann nun Doppelmayr bereits mit der Montage beginnen und auf der Strecke fehlen nur noch zwei Stützen. „An der Bergstation wurde mit den Betonarbeiten begonnen, diese sollten Anfang September abgeschlossen sein“, schildert Kogler weiter. Die Verzögerung im Frühling sei kein Problem gewesen, da man ungewöhnlich früh schon mit dem Bau starten konnte, begründet Kogler.