Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 23.07.2019


Bezirk Reutte

Erfolgreiche Kettenreaktion im Sommercamp: Ballon platzte

Plansee hatte wieder ausgesuchte Jugendliche zum einwöchigen Sommercamp Digital Days in Werk geladen.

Ulrich Lausecker, geschäftsf. Direktor von Plansee, begrüßt die Gäste.

© PlanseeUlrich Lausecker, geschäftsf. Direktor von Plansee, begrüßt die Gäste.



Breitenwang, Reutte – Gut 50 Eltern, Verwandte und Freunde waren dabei: Zur Abschlussveranstaltung der Plansee Digital Days am Freitagnachmittag zeigten 20 Schüler, was sie in ihrer einwöchigen Reise in die digitale Welt gelernt hatten. Höhepunkt der Präsentation: Die mit Sensoren, Kameras und Katapulten ausgestattete „Kettenreaktion“.

Ziel der „Kettenreaktion“ war es, den roten Ballon platzen zu lassen.
Ziel der „Kettenreaktion“ war es, den roten Ballon platzen zu lassen.
- Plansee

Das abwechslungsreiche Sommerferienprogramm hat nicht nur unterhalten, sondern auch das Interesse an der digitalen und technischen Welt befeuert. An fünf Stationen präsentierten die Jungen und Mädchen souverän, was sie in der Woche gelernt haben. Die Programmierung eines Lego-Roboters, die Konstruktion einer pneumatisch und hydraulisch angetriebenen Hebebühne oder die Entwicklung einer App. Und es blieb viel Zeit zum Ausprobieren: Mit einer sprachgesteuerten Brille lenkten sie einen (virtuellen) Quadrokopter durch die Luft. Ein T-Shirt mit Codierung gewährte einen Blick ins Körperinnere und auf verschiedenste Körperfunktionen.

Ulrich Lausecker, geschäftsführender Direktor von Plansee, bei der Abschlusspräsentation: „Die Digitalisierung verändert nicht nur das private Leben, sondern auch Unternehmen wie Plansee. Ob in Vertrieb, Produktion oder Verwaltung – Plansee hat sich mit Haut und Haar dem Thema verschrieben.“ Die Digital Days und die zwei neuen Lehrberufe Applikationsentwickler und Informationstechnologe seien nur zwei Bausteine, um die für den digitalen Wandel notwendigen Fachkräfte zu entwickeln.

Mit Spannung hatten die Gäste die „Kettenreaktion“ erwartet: Die Teilnehmer hatten in stundenlanger Detailarbeit ein mit Sensoren und Kameras vernetztes Riesen-Domino aufgebaut. An der einen oder anderen Stelle musste dann zwar nachgeholfen werden, aber letztendlich platzte der rote Luftballon am Ende des Parcours mit einem lauten Knall. Die Digital Days richten sich an 12- bis 14-Jährige. Das Ferienprogramm ist für alle ausgewählten Teilnehmer kostenlos. Mehr unter www.digital-days.at. (TT, hm)