Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 06.08.2019


Innsbruck

Erneuerbare Energie für 190 Haushalte in Innsbruck

Die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) möchte künftig einen noch größeren Beitrag zum Klimaschutz in der Stadt leisten.

Beim „Haus für Psychosoziale Begleitung und Wohnen“ wurde eine fassadenintegrierte Photovoltaik-Anlage mit PV-Speicher installiert.

© SchreyerBeim „Haus für Psychosoziale Begleitung und Wohnen“ wurde eine fassadenintegrierte Photovoltaik-Anlage mit PV-Speicher installiert.



Innsbruck – 75 Millionen Eur­o investierte die Innsbrucker Immobilien Gesellschaft 2018 in den Neubau von Wohn- und Kommunaleinrichtungen. 26 Mio. Euro wurden für Sanierungen aufgewendet – die TT berichtete.

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.

Ein besonderer Fokus wurde auf erneuerbare Energieträger gelegt, wie die Stadt gestern in einer Aussendung betonte. So errichtete das städtische Unternehmen bereits zwölf Photovoltaik-Anlagen. Unter anderem wurden auf den Dächern von städtischen Pflichtschulen wie etwa der Volksschulen Angergasse und Neu-Arzl oder beim im vergangenen Winter sanierten und wiedereröffneten Vereinsheim in Arzl neue Energieträger geschaffen. „Im Zuge der Klimakrise müssen wir den Ausbau erneuerbarer Energiequellen fördern, um den CO2-Ausstoß zu senken. Das geht vor allem dort, wo die Stadt direkt zuständig ist. Daher freut es mich sehr, dass wir hier im Zuge der Sanierung öffentlicher Gebäude und städtischer Wohnbauten einen weiteren Schritt setzen“, sagte Bürgermeister Georg Willi. „Unsere zwölf Photovoltaik-Anlagen erzeugen knapp 380.000 kWh im Jahresdurchschnitt. Das entspricht einer Versorgung von rund 190 Haushalten. Mittels Solartechnik auf Hausdächern ist eine saubere und emissionsfreie Stromerzeugung nun möglich“, erklärt IIG-Geschäftsführer Ing. Dr. Franz Danler.

Auch durch den Ankauf von zwei Elektrofahrzeugen und die Senkung des Energieverbrauchs, etwa durch die Umstellung auf LED, will man in Sachen Nachhaltigkeit weiter Akzente setzen. In den Gangbereichen des Rathauses sparte man rund 100.000 kWh ein. (TT)