Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 22.08.2019


Exklusiv

Aufregung um Wipptaler Problem-Recycler: Behörden prüfen

Ein Wipptaler Unternehmen sorgt seit Jahren auf beinahe jedem Deponiestandort zwischen Steinach und Innsbruck für Schwierigkeiten. Die Behörden prüfen, der Anwalt des Recyclers beschwichtigt.

Die Wipptaler Recycling-Firma beschäftigt mit der Verwertung und Aufbereitung u. a. von Bauschutt seit Jahren die Behörden.

© iStockphotoDie Wipptaler Recycling-Firma beschäftigt mit der Verwertung und Aufbereitung u. a. von Bauschutt seit Jahren die Behörden.



Von Peter Nindler

Innsbruck, Wipptal – Recyclingmaterialien, Baustoffrestmassen und Bodenaushub: Eine Wipptaler Firma sorgt seit Jahren für Ärger, Verfahren sind bei der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck-Land anhängig und in einem Fall wurde die Staatsanwaltschaft Innsbruck nach einer Anzeige des Landes Tirol täti­g. Der Anwalt des Recycling­unternehmens, Burghard Seyr, gibt zwar Schwierigkeiten zu, doch „die bekommt der Betrieb in den Griff. Das wird uns auch attestiert.“ Als Grund für die Kalamitäten gibt er ein vor Jahren abgewickeltes Sanierungsverfahren an. Trotzdem: Auf nicht weniger als fünf Standorten läuft bzw. lief es alles andere als rund. Die Schauplätze sind Innsbruck, Steinach am Brenner, Matreiwald, Mieders und Vill.

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