Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 24.08.2019


Bezirk Landeck

„Telearbeit hat viel Potenzial im Bezirk“

Ex-Ministerin Margarete Schramböck war kürzlich auf Landeck-Besuch.

Ex-Ministerin Margarete Schramböck (3. v. r.) auf Landeck-Besuch mit Otmar Ladner, Toni Prantauer, Anita Posch, Barbara Trenkwalder, NR Liesi Pfurtscheller, Toni Mattle, Herbert Mayer und Beate Scheiber (v. l.).

© WenzelEx-Ministerin Margarete Schramböck (3. v. r.) auf Landeck-Besuch mit Otmar Ladner, Toni Prantauer, Anita Posch, Barbara Trenkwalder, NR Liesi Pfurtscheller, Toni Mattle, Herbert Mayer und Beate Scheiber (v. l.).



Landeck – „Warum sollen Innsbruck-Pendler aus dem Bezirk Landeck ihren Job nicht auch von zu Hause aus machen können?“, fragte Margarete Schramböck am Donnerstag bei ihrem Besuch im Oberland. Die Ex-Ministerin (ÖVP) für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort ist überzeugt: „Die Daten sollen pendeln, und nicht die Menschen. Mehr Telearbeit wäre auch ein Beitrag zu mehr Umweltschutz.“ Dienstgebern mit Standort im Raum Innsbruck empfehle sie, Telearbeit für ihre pendelnden Bildschirm-Mitarbeiter einzurichten, zumindest einmal in der Woche, etwa am Freitag, und an den Fenstertagen. Voraussetzung dazu sei eine leistungsstarke IT-Infrastruktur bzw. schnelles Internet am Wohnort der Pendler.

Zur Frage, ob sie wieder Ministerin werden möchte, sagte die auf Platz eins der ÖVP-Landesliste gereihte Kandidatin für die Nationalratswahl 2019: „Zuerst müssen wir die Wahl schlagen und ein gutes Ergebnis erzielen. Danach kann man über die Besetzung der Bundesregierung reden.“ Jedenfalls würde sie als Ministerin mit den bisherigen Agenden wieder zur Verfügung stehen. „Auch weil ich begonnene Projekte zu Ende bringen möchte“, so Schramböck. Ein spezielles Anliegen sei ihr die „individuelle Digitalisierung“ für mittelständische Unternehmen und Familienbetriebe. (hwe)