Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 11.09.2019


Standort Tirol

„Viele wollen sich nicht mehr für andere verausgaben“

Der demographische Wandel versetzt die junge Generation in die Lage, am Arbeitsmarkt Forderungen zu stellen, betont einer ihrer Vertreter.

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Stefan Lughofer • 11.09.2019 10:42
Beruf hat vielleicht auch was mit Berufung zu tun. Das ist zum Beispiel, wenn eine Pflegekraft aus Liebe zum Beruf einem Pflegebedürftigen (vuelleicht auch jungen Menschen)den Hintern säubert. Das heute Arbeit nur noch negativ gesehen wird, ist traurig. Hätten die Generationen zuvorz.B.Nachkriegsgeneration)auch so gedacht, dann wären Länder wie Östdrreich heute vom Lebensstandart nicht da wo sie sind und Menschen wie Herrn Riederle wären nicht in Luxus und Wohlstand aufgewachsen. Denn nur weil Generationen vor ihm "anders getickt" haben, geht es ihm gut. Früher hatte "Work life balance" und auch heute funktioniert vueles nur, weil ältere Arbeitnehmer darauf verzichten. Ich hatte noch nie einen jüngeren Kollegen, der sich für Ältere verausgabt hätte. Aber es gibt auxh viele tolle junge Menschen, die such für andere privat und menschlich engagieren.
Wolfgang Meister • 11.09.2019 08:07
Das stimmt, wenn man mit jungen Leuten spricht, hinterfragen diese zunehmend die derzeitigen Entwicklungen, Tendenz steigend. Immer fragen sich, soll das alles sein, sich abrackern, seine Lebenszeit einzig allein für ein Dach über den Kopf und einen Job der eigentlich Sinnlos ist zu opfern, einen bleibt ohnehin nichts übrig. Das ist speziell immer mehr in Akademikerkreisen der Fall, zumindest bei denen die sich ohne Hilfe (Elternhaus mit Eigentum) alles erarbeitet haben.
Wolfgang Meister • 11.09.2019 08:09
Diese Entwicklung ist eine gute Entwicklung, da dadurch die Machthaber (Kapital) gezwungen werden etwas zu ändern, wieder hin zu einem Ökosozial Verträglichen System, wo nicht nur die mit Erbe sich sorgenfrei durch das Leben bewegen können, sondern auch die, die sich alles ohne Hilfe (Erbe) ERARBEITET haben.
Wolfgang Meister • 11.09.2019 08:11
Die, die das alles zu verantworten (ÖVP/FPÖ) haben sind selber schuld, dass nun viele junge Leute vieles hinterfragen und sich immer mehr davon entfernen, schließlich wurde das Entstehen einer zwei Klassengesellschaft einfach hingenommen und das haben wir, das kann niemand mehr schönzureden.
Wolfgang Meister • 11.09.2019 08:12
Man kann nur an die jungen Leute appellieren, kämpft um Eurer Recht, lässt euch nichts gefallen, geht zu einer NGO, betätigt ihr euch irgendwie, informiert etc., dass sich Eure Zukunft wieder in eine positive Richtung bewegt.

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