Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 28.09.2019


Bezirk Kitzbühel

Baustart von Hotel in Westendorf lässt weiter auf sich warten

Der Baustart für ein 190-Betten-Apartmenthotel in Westendorf lässt auf sich warten. Der Errichter betont, es sei alles auf Schiene.

Noch klafft eine große Lücke im Westendorfer Ortsbild, hier soll ein Hotel-Projekt entstehen.

© AngererNoch klafft eine große Lücke im Westendorfer Ortsbild, hier soll ein Hotel-Projekt entstehen.



Von Harald Angerer

Westendorf – Eine Schotterfläche mit mehreren großen Löchern, dieser Anblick bietet sich seit Anfang Sommer den Westendorfern. Auf dem ehemaligen Tankstellenareal ist ein Apartmenthotel mit 190 Betten geplant. Eigentlich hätte der Baustart gleich nach Ostern erfolgen sollen. Doch noch herrscht Stillstand.

Errichtet wird das Apartmenthotel von der niederländischen Firma Romex Investments B.V. „Der Stand beim Hotelprojekt in Westendorf entspricht unserem weiteren Zeitplan. Es dauert seine Zeit, wie bei diesen Großobjekten meist üblich, bis sämtliche nötigen rechtskräftigen Bewilligungen zum Bau und Betrieb vorliegen. Es sieht aber alles positiv aus, und wir gehen davon aus, dass wir kurzfristig mit den Baumaßnahmen fortschreiten können“, sagt Romex-Direktor Paul de Römph auf Anfrage der Tiroler Tageszeitung .

Bereits Anfang Sommer war man zuversichtlich, schon bald starten zu können. „Es waren bei der Baubewilligung und im gewerberechtlichen Verfahren aufgrund des Ersuchens der Behörden noch planerische/technische Ergänzungen nötig, welche wir nun erbracht haben und über welche auch bereits nochmals positiv verhandelt wurde“, sagt dazu de Römph.

Das Hotel wird als so genanntes Investmentmodell errichtet. Dabei können Investoren Einheiten kaufen, diese müssen sie aber vermieten. Diese Vorgangsweise sorgt in Westendorf nach wie vor für Diskussionen. Es gibt Befürchtungen, dass statt Touristen illegale Zweitwohnsitzler in dem Haus zu finden sein könnten. Deshalb hat die Gemeinde strenge Auflagen für das Vorhaben beschlossen. Wie zum Beispiel, dass die Apartments immerwährend vermietet werden müssen.

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.

Die Nachfrage nach den Einheiten sei laut de Römph groß, 80 Prozent seien bereits verkauft. Angeheizt wird unterdessen die Diskussion um mögliche Zweitwohnsitze von einer Anzeige auf einer Immobilien-Plattform im Internet. Dort wird eines der Apartments mit 120 m