Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 26.10.2019


Tirol Kliniken

Kleiderordnung an der Innsbrucker Klinik neu geregelt

Der Kleiderstreit an der Klinik ist vorläufig beendet. Landessanitäts­di­rektion, Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie haben sich auf eine Regelung geeinigt.

Der Großteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trägt im Spital Arbeitskleidung.

© Thomas Boehm / TTDer Großteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trägt im Spital Arbeitskleidung.



Innsbruck – Die Neuregelung an den Tirol Kliniken besagt, „dass Mitarbeiter bereits zu Hause ihre frische Arbeitskleidung anziehen dürfen. Es steht aber selbstverständlich auch jedem frei, sich in der Krankenanstalt umzuziehen“, erklärt Cornelia Seiwald, Pressesprecherin der Tirol Kliniken, in einer Aussendung.

Kontaminierte Arbeitskleidung darf laut Seiwald dagegen „nicht mit nach Hause genommen werden und muss am Dienstort verbleiben – die Arbeitskleidung ist also in der Regel vor Verlassen der Krankenanstalt abzulegen“. Es könne jedoch frische Arbeitskleidung mit nach Hause genommen werden. Dabei seien Hygienestandards einzuhalten und die Arbeitskleidung dürfe – wie bisher auch schon – nicht zu Hause gewaschen werden. Laut Seiwald wird weiterhin an erforderlichen organisatorischen Maßnahmen gearbeitet (z. B. Verkürzung des Wegs zwischen Arbeitsplatz und Garderobe), „damit das Umkleiden am Dienstende in die Regeldienstzeit integriert werden kann“.

Der Großteil der Mitarbeiter trägt an den Tirol Kliniken Arbeitskleidung – je nach Bereich wird unterschiedliche Kleidung getragen. „Das Tragen dieser Kleidung ist hygienisch unbedenklich. Dadurch können Mitarbeiter wie bisher auch am Dienstort mit dieser Kleidung Fortbildungen besuchen, im nahen Lebensmittelhandel einkaufen, zur Bank bzw. in ein Restaurant auf dem Areal gehen oder diverse Außenanlagen besuchen.“ Von Arbeitskleidung zu unterscheiden ist Schutzkleidung. „Sie dient dazu, die Schutzmaßnahmen aufgrund pathogener Keime (Mi­kroben) bei Patienten und Mitarbeitern zu erhöhen. Eine solche Kleidung wird z. B. im OP und auf hochkontagiösen Stationen getragen.“ (TT)