Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 16.11.2019


Innsbruck

Mehr Gäste in Innsbruck, die auch länger bleiben

Innsbruck Tourismus freut sich über ein Plus bei den Nächtigungen und Ankünften.

Sport trifft auf Kultur: So sieht man sich bei Innsbruck Tourismus gerne. Entsprechend wurden die Werbebudgets gestaltet.

© Sport trifft auf Kultur: So sieht man sich bei Innsbruck Tourismus gerne. Entsprechend wurden die Werbebudgets gestaltet.



Innsbruck – Nach der Saison ist vor der Saison. Und nach der Saison ist Grund zum Jubeln. In dieser Schleife freuen sich die allermeisten Tourismusverbände dieser Tage über die Ergebnisse. Aktuell Innsbruck Tourismus über das Tourismusjahr 2018/19. Neben einem Plus bei den Ankünften (+2,5 Prozent) und den Nächtigungen (+2,7 Prozent) war auch ein Anstieg der Aufenthaltsdauer – wenn auch nur ein leichter – zu verzeichnen.

„Ich freue mich, dass die Maßnahmen, die wir mit klarem Fokus auf die Erhöhung der Aufenthaltsdauer gesetzt haben, Früchte tragen“, so Direktorin Karin Seiler-Lall. Nicht nur die Steigerung der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer, sondern auch das Sinken des prozentuellen Anteils von Aufenthalten mit nur einer Übernachtung bestätigen für Innsbruck Tourismus den eingeschlagenen Weg.

Als Erfolgsmodelle sieht Seiler-Lall diesbezüglich die Gratisnutzung der Bergbahnen ab drei Übernachtungen mit der Welcome Card und neue Produkte wie die Welcome Card Unlimited.

Stärkster Herkunftsmarkt bleibt Deutschland. Und hier verzeichnet man in der Verbandsregion ein Plus von 6,3 Prozent. „Auf dem indischen Markt, in dem wir zur Positionierung der Destination auf das Thema Film setzen, konnten in den letzten fünf Jahren deutliche Zuwächse (+28,7%) erzielt werden“, sagt Seiler-Lall.

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Insgesamt wurden im Tourismusjahr über 1,6 Millionen Ankünfte und knapp 3,5 Millionen Nächtigungen verzeichnet. Der verstärkte Fokus im Kongressbereich trage wesentlich zur Wertschöpfung bei, heißt es in der Aussendung zur Bilanz: Die von Innsbruck Tourismus beauftragte Wertschöpfungsstudie weise rund 530 Euro allein an durchschnittlichen Tagesausgaben für Kongressbesucher aus. Inklusive indirekter und induzierter Effekte kommt so eine Wertschöpfung von bis zu 1400 Euro zum Tragen.

In wenigen Tagen findet übrigens die Vollversammlung des Verbandes statt. Dort wird es wohl auch einen Blick in die Zukunft geben. Eines der größten Projekte ist dabei der Alpine Hub beim ehemaligen Pavillon – die TT berichtete exklusiv. Seiler-Lall: „Wir verfolgen weiterhin das klare Ziel, mit individuellen, auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmten Angeboten, Gäste zu motivieren, länger in Innsbruck zu bleiben. Innsbruck positioniert sich so ganz klar als die alpin-urbane Sehnsuchtsregion, für die ein Tag auf keinen Fall ausreicht, um die Vielfalt des Angebots zu erleben.“ (TT)