Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 04.12.2019


Bezirk Schwaz

Regionalmanagement: Zusammenarbeit im Bezirk Schwaz stärken

Das Regionalmanagement Schwaz-Achental unterstützt seit Anfang 2018, verschiedenste Projekte.

Das Regionalmanagement Schwaz-Achental unterstützt verschiedenste Projekte und lädt auch alle Volksschüler zur Exkursion .

© FankhauserDas Regionalmanagement Schwaz-Achental unterstützt verschiedenste Projekte und lädt auch alle Volksschüler zur Exkursion .



Von Eva-Maria Fankhauser

Schwaz – Von der Wunsch­omi, Coworking in Schwaz, einer Potenzialstudie bis hin zur Vermarktung heimischer Lebensmittel – das Regionalmanagement Schwaz-Achental unterstützt seit Anfang 2018 verschiedenste Projekte. Bisher war es organisatorisch in die Abfallwirtschaft Tirol Mitte (ATM) eingegliedert. Karin Gasser hat mit viel Herz und Engagement die Dinge in die Hand genommen.

Doch das wird sich bald ändern. Denn laut öffentlicher Stellenausschreibung wird ein neuer Geschäftsführer für das Regionalmanagement gesucht. Das bestätigt BH Michael Brandl, der als Obmann des Regionalmanagements tätig ist. Man habe bereits eine Auswahl aus den Bewerbern getroffen. Genaueres könne er aber noch nicht verraten. Ab Feber 2020 soll der neue Geschäftsführer tätig sein. „Karin Gasser scheidet leider aus. Sie hat das Regionalmanagement bisher in Teilzeit geführt und das super gemacht. Aber nun nimmt die Arbeit mehr Zeit in Anspruch“, erklärt Brandl.

Grund dafür ist, dass man das regionale Management gerne ausweiten würde. „Auch die Zillertaler haben Interesse, sich für das EU-Leader-Programm zu bewerben. Also wäre es sinnvoll, das zusammen zu machen“, sagt Brandl. Somit soll die Region auf den ganzen Bezirk ausgeweitet werden – von 14 auf 39 Gemeinden. Für die Bewerbung legen das Ministerium und die EU Vorgaben fest. „Darauf arbeiten wir nun schon früh genug gemeinsam hin“, sagt Brandl. Schwerpunkte für Projekte im Bezirk würden auf jeden Fall die Mobilität und der Klimaschutz sein.