Letztes Update am Di, 24.02.2015 16:06

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Standort Tirol

Tiroler Volksbanken stimmen über vorgegebene Fusion ab

Noch am Dienstag sollen die Eigentümer der Volksbank Innsbruck-Schwaz abstimmen, am Freitag fällt die Entscheidung in Landeck.

© APA/Fohringer(Symbolfoto)



Innsbruck – Wie die TT erfuhr, stimmen heute, Dienstag, die Eigentümer der Volksbank Innsbruck-Schwaz über die von der Regierung und der Finanzmarktaufsicht vorgegebenen Fusion und den neuen Verbundvertrag ab. Dabei soll die Volksbank Innsbruck-Schwaz mit der Volksbank Kufstein und der Volksbank Landeck in den kommenden Jahren zu einer großen Tiroler Volksbank fusioniert werden.

Die Volksbank Landeck wird am kommenden Freitag in einer außerordentlichen Generalversammlung über den Zusammenschluss abstimmen, die Gremien der Volksbank Kufstein hingegen haben bereits der Fusion und dem neuen Verbundvertrag zugestimmt.

Bundesweit müssen sich die 41 Volksbanken - als Teil der Abwicklung der ÖVAG - künftig zu 8 Regionalbanken zusammenschließen. Mehrere Volksbanken wehren sich dagegen, unter anderem die Volksbank Osttirol-Westkärnten, die nicht mit Kärntner Volksbanken fusionieren und stattdessen eigenständig bleiben will.

Anfang März sollen bei der Generalversammlung der Volksbank Osttirol-Westkärnten die Fusion offiziell abgelehnt werden. Für Diskussionen im Voksbankensektor sorgt zudem, dass das neue Spitzeninstitut, die Volksbank Wien-Baden, auch aus Tirol mit frischem Kapital versorgt werden müsste. (mas)