Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 22.03.2015


Exklusiv

Gemüsefelder: Es drohen neue Konflikte

Nach dem Streit mit Erntehelfern stehen Tirols Gemüsebauern unter Beobachtung. Das Land belässt es vorerst bei Abmahnungen.

Mehrere hundert Erntehelfer aus dem Ausland befinden sich in der Hochsaison auf Tirols Gemüsefeldern im Einsatz. Über ihre Behandlung hat es zuletzt massive Beschwerden gegeben.

© Andreas Rottensteiner / TTMehrere hundert Erntehelfer aus dem Ausland befinden sich in der Hochsaison auf Tirols Gemüsefeldern im Einsatz. Über ihre Behandlung hat es zuletzt massive Beschwerden gegeben.



Von Markus Schramek

Innsbruck – Wie ein reinigendes Gewitter: So bewertet Josef Schirmer, der Obmann der Tiroler Gemüsebauern, die öffentliche Empörung, die über seiner Branche niederging. 50 Erntehelfer aus dem Ausland hatten 2013 aus Protest gegen schlechte Arbeitsbedingungen und ausstehende Löhne ihre Arbeit bei einem Thaurer Gemüsebauern niedergelegt. Im Jahr darauf war der Fall zweier Rumänen bekannt geworden: Sie sollen für 70 Stunden Arbeit pro Woche von einem weiteren Bauern mit einem Hungerlohn abgespeist worden sein.

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